Die Vorstellung, dass die eigenen Großeltern Nazis waren oder mit dem NS-Regime kollaboriert haben könnten, ist für viele Deutsche unangenehm – in Bezug auf die eigenen Verwandten gilt die Unschuldsvermutung. Doch entspricht das auch der Wirklichkeit? In ihrem Roman „Ich möchte zurückgehen in der Zeit“ versucht Judith Hermann, Licht ins Dunkel ihrer Familiengeschichte zu bringen. Ihre Suche führt sie ins polnische Radom, hier war ihr Großvater für die SS im Einsatz. Im Mai ist Hermann für eine Lesung aus ihrem Werk und ein Autorengespräch im Literaturhaus. (tw)
Judith Hermann: Ich möchte zurückgehen in der Zeit | Do 7.5. 19.30 Uhr | Literaturhaus Dortmund | literaturhaus-dortmund.de/
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