Tisa von der Schulenburg (1903-2001) war eine bemerkenswerte Persönlichkeit, die zugleich Zeugin eines Jahrhunderts war. Die Tochter eines preußischen Generals verbrachte ihre Kindheit in London, Potsdam, Berlin und Münster. Sie erlebte die NS-Diktatur und floh ins Exil nach London. Nach dem Krieg kehrte sie nach Deutschland zurück, wo sie ab 1950 als Nonne im Ursulinenkloster Dorsten wirkte. Daneben war sie die meiste Zeit ihres Lebens als Künstlerin, v.a. Zeichnerin, tätig, um die Zeitereignisse festzuhalten. Die Ausstellung bettet nun die verschiedenen Werkphasen in ihre Zeit ein und würdigt zugleich ihr hohes soziales und kulturelles Engagement.
Tisa von der Schulenburg | bis 27.9. | Deutsches Bergbau Museum Bochum | 0234 587 71 26
Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen?
Als unabhängiges und kostenloses Medium ohne paywall brauchen wir die Unterstützung unserer Leserinnen und Leser. Wenn Sie unseren verantwortlichen Journalismus finanziell (einmalig oder monatlich) unterstützen möchten, klicken Sie bitte hier.

Schmutziger Wohlstandsmotor
Sonderausstellung „Black Gold and China“ im Bergbaumuseum – Kunst 01/22
Die Gesellschaft demaskieren
Günter Wallraff mit „Ganz unten“ im Kölner Odeon – Foyer 11/18
Die letzten Tage der Kumpels
„Blickpunkt Bergwerk. Fotografien von Michael Bader“ bis zum 31.12 im Deutschen Bergbaumuseum – Kunst 10/18
„Meine Zeit auf der Kokerei war harte Arbeit“
Peter Lohmeyer über „Junges Licht“, Adolf Winkelmann und den Ruhrpott – Roter Teppich 05/16
Mit etwas Spaß in die Hölle
Das „Detroit-Projekt“ sucht die künstlerische Partizipation – Kunstwandel 04/14
Lachtränen garantiert
Im Bergbau-Museum lasen zwei Synchronlegenden – Literatur 06/13
Ein etwas anderer Liederabend
„Emily – No Prisoner Be“ in der Jahrhunderthalle Bochum
Ringen um Identität
„Brünnhilde brennt“ – 150 Jahre Wagner-Festspiele in Bayreuth und Dortmund
Wenn Geschichten ein Publikum finden
Offene Lesebühne im Essener Unperfekthaus
Die Leichtigkeit des Traumas
Kaleb Erdmann auf der Seebühne am Schwanenspiegel beim Düsseldorfer Asphalt Festival
Gedichteabend
Thomas Gsella im Literaturhaus Oberhausen
Arbeit im Ruhrgebiet
„Industrie-ART-EN“ in der Wittener Zeche Nachtigall
Kunst aus Licht
„Light Dialogues“ Lichtkunst-Zentrum Unna
Antiker Mythos im Ölrausch
„Utopie 3: Circus Oresteia“ Open Air im Mülheimer Raffelbergpark
Nicht nur ein Kamm
Sammlungszuwachs im LWL-Museum Herne
Als Vedova die Fläche verliess
Emilio Vedova im Emil Schumacher Museum Hagen
Der Strand unter dem Asphalt
Das Asphalt Festival in der Düsseldorf
Im Überblick
„Human Foodprint“ im Naturmuseum Dortmund
Die Manifesta in Kirchen
Die „Manifesta 16“ zu Gast im Ruhrgebiet
Draußen und drinnen
„Das öffentliche Grün“ im Bochumer Kunstmuseum
Thema einer Sammlung
„Abenteuer Farbe“ im Wittener Märkischen Museum
Eine engagierte Chronistin
Werkschau mit Anja Niedringhaus in der Oberhausener Ludwiggalerie
Menschen ohne Zeit
Huang Min im Museum DKM in Duisburg
Archaische Strukturen
André Schweers im Duisburger Museum DKM
Fragilität des Menschen
Rebekka Benzenberg im Kunstmuseum Mühlheim an der Ruhr