Uralten fernöstlichen Geschichten und Traditionen verdankt China eine bis heute anhaltende Mystik, die Menschen aus aller Welt in ihren Bann zieht. Das Land der Mitte weiß seine Geheimnisse zu pflegen und bleibt auf diese Weise ewig faszinierend. So zieht besonders die Verbotene Stadt, die über 500 Jahre keinem normalen Menschen zugänglich war, jedes Jahr unzählige Touristen nach Peking. Bis 1911 Wohnsitz der chinesischen Kaiser, beherbergt der riesige Gebäudekomplex heute das Palastmuseum Peking.
Auf eine ganz andere Weise hinter die Mauern der Verbotenen Stadt führt der Chinesische Nationalcircus, der den Palast zum Mittelpunkt seiner aktuellen Darbietung macht. Chinas beste Artisten entführen in Geschichten zwischen Kaisern und Konkubinen und stellen ihr Land und ihre Kultur in atemberaubender Akrobatik vor. Die spektakuläre Show von Produzent Raoul Schoregge und seinem Ensemble wartet in dieser Saison wieder mit Elementen aus Tanz, Ballett, Kampfkunst und auch Comedy auf. Anders als in den letzten Produktionen, die einen besonderen Fokus auf moderne Themen legten, konzentriert sich das aktuelle Programm wieder auf die spannenden Traditionen Chinas und erzählt aus der Geschichte des Landes. Mit ihrer Darbietung chinesischer Bühnenkunst und einzigartiger Artistik sind die Ausnahmetalente aus dem Fernen Osten am 3. Februar auch im Colosseum Theater in Essen zu Gast.
Der große Chinesische Nationalcircus – Die Verbotene Stadt | Di 3.2. 20 Uhr | Colosseum Theater Essen
Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen?
Als unabhängiges und kostenloses Medium ohne paywall brauchen wir die Unterstützung unserer Leserinnen und Leser. Wenn Sie unseren verantwortlichen Journalismus finanziell (einmalig oder monatlich) unterstützen möchten, klicken Sie bitte hier.

Meine Frau, der Staubsauger, und ich
Die Filmstarts der Woche
Beziehungen
„Du findest mich, wenn du willst“ von Lavinia Branişte – Literatur 03/06
Die Schwüle der Provinz
„Der Theatermacher“ am Düsseldorfer Schauspielhaus – Prolog 03/26
Pop, provokant
„German Pop Art“ in Oberhausen – Ruhrkunst 03/26
So klingt Fühlen
5. stARTfestival in Leverkusen – Festival 03/26
Lebenswerk in Farbe
Rupprecht Geiger in Hagen – Ruhrkunst 03/26
Das Glück der Stiefel
„Die gelben Gummistiefel“ von Isabel Pin – Vorlesung 03/26
Die Gitarre für jede Tonart
Hanno Busch in Gelsenkirchen, Köln und Viersen – Improvisierte Musik in NRW 03/26
Auf den Spuren des Honigs
„Ivy und Bärlock Holmes. Fall 1: Die rätselhafte Blume“ von Kristyna Litten – Vorlesung 03/26
Chorstadt rund um den Dom
Drei Konzerte an einem Tag in Köln – Klassik am Rhein 03/26
Vielschichtiges Klanguniversum
Das Dave Douglas Quartett im Domicil Dortmund – Musik 03/26
In Bochum an der Themse
„Eine Bühne voller Händel“ im Bochumer Musikforum Ruhr – Klassik an der Ruhr 03/26
Suchen, Finden – und Verlieren
Benedict Wells‘ „Vom Ende der Einsamkeit“ am Schauspielhaus Bochum – Bühne 03/26
Legendär und innovativ
Das Barry Altschul-Alexander von Schlippenbach Quartett im Domicil – Musik 03/26
Surreale Realitäten
Marianna Simnett im Max Ernst Museum in Brühl – Kunst in NRW 03/26
Sensibel verzahnte Reformen
Wie Portugal Maßstäbe bei der Bekämpfung von Gewalt an Frauen setzt – Europa-Vorbild: Portugal
Eine bessere Zukunft
Teil 1: Lokale Initiativen – Die Frauenberatungsstelle Duisburg
Was nur schiefgehen kann
Markus Orths im Literaturhaus Dortmund – Literatur 03/26
Wort zu Bild
Natalie Czech im Kunstmuseum Mülheim – kunst & gut 03/26
Der Kanzler und Hegel
Jetzt ist aber auch mal gut mit diesem ganzen Minderheitengedöns! – Glosse
„Technologie radikal anders denken“
Direktorin Inke Arns über „Robotron“ im HMKV im Dortmunder U – Sammlung 03/26
Unerhörte Musik
Festival Her:voice in Essen – Oper in NRW 03/26
„Es wird versucht, das Strafrecht als politisches Mittel zu nutzen“
Teil 1: Interview – Juristin Susanne Beck über Gewalt gegen Frauen
Kampf, Hoffnung, Überleben
„Burning City“ am Tanzhaus NRW – Tanz an der Ruhr 03/26
Atem eines großen Erzählers
„Wintermythologien“ von Pierre Michon – Textwelten 03/26