Die Frage nach Herkunft, familiären Bindungen und dem Konflikt zwischen tradierten Lebenswelten und der heutigen Lebenswirklichkeit: Das sind die Themen, die Dinçer Güçyeter in seinen Gedichten verarbeitet. Bereits mit einem ersten Gedichtband, „Aus Glut geschnitzt“, sorgte er für Aufsehen. 2012 gründete er seinen eigenen Verlag, in dem nun auch sein neuer Lyrikband „Mein Prinz, ich bin das Ghetto“ erschienen ist. Für diesen zweiten Gedichtband, aus dem er an diesem Abend in Düsseldorf lesen wird, wurde er gerade erst mit dem Peter-Huch-Preis ausgezeichnet. Die Jury lobte besonders seine „Sprachwucht und feinsinnige Ambivalenz“.
Frisch gepresst: Dinçer Güçyeter | Di 13.12. 18 Uhr | Zentralbibliothek im KAP1 | 0211 899 43 99
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