Es gibt 2 Beiträge von biber
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18.10.2004
Heiter geht man wohl kaum aus diesem Film. In einer kompliziert konstruierten Geschichte hält ein Regisseur auf der Suche nach der Wahrheit die Fäden in der Hand. Manchesmal stehen ihm die Tränen in den Augen und seine Distanz zu der schrecklichen Welt scheint plausibel. Aber so richtig mitfühlen konnte ich nicht mit ihm. Dafür war er viel zu berechnend. Und dafür wirkte Almodóvars Geschichte wieder einmal zu surreal, gekünstelt und klischeehaft. Das Opfer wird im Internat und dann auch noch von einem Geistlichen missbraucht, es wird in der Folge zum Transvestiten, stopft sich mit Hormonen und Drogen voll und schließlich wird es von dem damaligen Täter und dem eigenen, verräterischen Bruder ermordet. Eine Tragödie, die zum Glück nicht allzusehr ans Herz geht, weil den Bildern die Intensität fehlt, die Beziehungen und vor allem der Sex eher humoristisch wirken und manche Dialoge richtig bissig sind. Es ist zudem eine Geschichte, die fast ohne Frauen auskommt.
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17.10.2004
Iggy Pop und Tom Waits bemühen sich um Konversation. Bill Murray trinkt den Kaffee gleich aus dem großen Glaskolben einer Kaffeemaschine. Ein Kellner versteht immer das Falsche. Wie amüsant solch kleine Kaffee- und Zigarettenpausen doch sein können! Jim Jarmusch versteht sich hervorragend auf die Inszenierung des Augenblicks, liebevoll präsentiert er seine Ikonen in der Ruhe zwischen Geschichte und Sinn. Danach geht man doch gerne in eins dieser zahlreichen neuen Cafés. Vielleicht verschüttet man dort den Latte oder schnorrt sich eine Kippe.

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