Hwal - Der Bogen
Südkorea 2005, Laufzeit: 90 Min.
Regie: Kim Ki-duk
Darsteller: Jeon Sung-Hwan, Han Yeo-Reum, Seo Ji-Seok
Schon eindrucksvoll..
shunkan (1), 05.09.2006
Als Bogenschütze weiß ich wohl, was beim Schießen, insbes. beim absichtslosen Schießen vorgeht. Wenn Du es schaffst den Pfeil ohne Absicht (Treffen, Weltmeister werden, toll dastehen) abzuschießen wird er sein Ziel genau in der Mitte erreichen. Der alte Mann hatte zuviela Absichten. (Der junge Mann auch, aber wir wissen es nicxht...) Das Mädchen, toll gespielt von Han Yeo-Reum, hat ihren Weg gefunden... Ein bisschen sehr theatralisch der Schluß. Ich denke es hätte beim Verlassen des Bootes bleiben können...
Kim Ki-Duks Mittelklasse
zeytooon (23), 03.09.2006
Trotz schöner Bildsprache bleibt der Film hinter anderen Ki-Duk-Werken zurück. Warum?
1. die Bilder sind bedeutungsüberladen
2. die Stilmittel wiederholen sich
- der Film spielt komplett auf dem Wasser (Frühling, Sommer, Herbst, Winter... und Frühling)
- die Nebenrollen sind mit Anglern besetzt
(Seom - Die Insel)
- das naive unschuldige Lächeln der Hauptdarstellerin wird mit Gewalt kontrastiert
(Samaria)
3. der Film ist inhaltlich nicht wirklich stringent
- dem Bogen ist sicher nicht die Musik zu entlocken, die man im Film hört
- Warum die Wendung zur Hochzeit mit dem Alten?
- Wo sind die angeschossenen Angler hin?
- Wenn schon irreal, warum dann die logischen Erklärungsversuche (der hübsche Junge findet heraus, das die Eltern das Mädchen suchten)?
Der Film ließ mich als Kim Ki-Duk-Fan eher enttäuscht zurück. Aber so geht es schnell, wenn zuvor die Latte durch extrem gute Filme sehr hoch gelegt wurde.

Echt. Kino.
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