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Filminfo & Termine

Fahrenheit 9/11
USA 2004, Laufzeit: 110 Min., FSK 12
Regie: Michael Moore
Darsteller: Michael Moore, Debbie Petriken

Meine Meinung zu diesem Film

gruselig
leila (39), 07.11.2004

es gibt momente in dieser doku die uebertreffen jeden horrorfilm.

so erschuetternd wie unglaublich und auf jeden fall sehenswert.

59 Mio Vollidioten
otello7788 (543), 06.11.2004

...na, das mit der Selbstreinigungskraft war dann wohl nichts.

Was ich an MM wirklich mag ist sein Galgenhumor. So bei seinen 17 Gründen, sich nicht die Pulsadern aufzuschneiden:

Nummer 1: "It is against the law for George W. Bush to run for president again."

In a nutshell
gutzi (182), 15.09.2004

Zu lang? Eindeutig. Einseitig? Definitiv. Polemisch? Auch. Ínformativ? Unbedingt. Wichtig? Auf jeden Fall. Gut? Vielleicht nicht unbedingt richtig gut, aber wenn er wichtig ist, kann er so schlecht auch nicht sein. So weit jetzt mal meine bescheidene Meinung als eine unvollständige und späte "Zusammenfassung" der äußerst interessanten und lesenswerten vorherigen Beiträge zu diesem Film, in denen alles Wichtige bereits gesagt wurde.

Geisteshaltung
otello7788 (543), 29.08.2004

Eine Amerika-kritische Haltung wird durch diesen kleingeschriebenen Beitrag auf das Niveau des Stürmes reduziert. Mit dieser Diffarmierung verrät er aber seine eigene, eigentliche Geisteshaltung: "Meinungsvielfalt, ja, aber es sollte sich schon in dem von mir gesteckten Rahmen bewegen." Quasi Demokratie light. Im Anschluss von Umsicht zu faseln ist schäbig und bigott.

Wir reden von einem Volk, das vor einem Jahr zu 70% (!!!) der Meinung war, daß S.Hussein für den 11.9. verantwortlich ist. War das vielleicht die Leistung deiner, ach so freien, Presse?

Außerdem: Wer lesen kann, hat klare Vorteile: Ich habe den Begriff "faschistoide Tendenzen" nicht mit dem amerikanischen Volk, sondern seiner ungewählten Regierung benutzt. Wenn ich schon zitiert werde, dann richtig!

Und zu allerletzt: Nichts ist miefiger und typischer deutsch, als Neid auf die Erfolgreichen. Ich kann beim besten Willen nichts finden, was verwerflich ist, für seine mutige Arbeit auch finanziell belohnt zu werden. Im Gegenzug kann Michael Moore wohl keinen Schritt mehr machen ohne Bodyguards. Ich wollte für alles Geld der Welt nicht mit ihm tauschen!

alles wie immer
hansjmaassen (13), 29.08.2004

mal wieder michael moore, der millionär, der so tut als gehöre er dem "white trash" an. polemisch wie immer, das ist hier alles schon geschrieben worden.
auch wie immer: es gibt leute, die glauben, sie würden von michael moore informiert und bilden sich ihr usa-bild nur durch solche vorlagen und vielleicht noch klaus bednarz.
ich lese hier (alles sehr frei zitiert): "der ami liest weder bücher noch zeitungen" "der ami kann sich keine gute schulbildung leisten" (tach, herr pisa !) "der ami ist faschistoid" (schon mal in leipzig gewesen ?)
wo haben diese leute ihr usa-bild her ? ich habe bis heute geglaubt, niemals in dieses unsägliche horn tuten zu müssen, aber jetzt fällt mir nix anderes mehr ein: vieles hier hätte dem "stürmer" zur ehre gereicht.
letzten monat habe ich im land des teufels erlebt, wie die grössten us-nachrichtensender cnn + c-span auf george w. eindroschen, eine gleichgeschaltete presse sieht anders aus. eine idee ist vielleicht auch, mal in ´ne seriöse us-zeitung zu schauen (new york times gibts jeden montag als beilage zur sz). gerade sehe ich in der tagesschau, dass in new york 250.000 leute gegen bush demonstrieren.
bei allem schlechten, das die usa z. zt. zweifellos repräsentieren, sollte doch nie das maß aus den augen verloren werden, vor allem, wenn moralisch argumentiert wird (geht das überhaupt ?).
ich kann mich noch an zeiten erinnern, das gab es berufsverbote + rasterfahndungen und normalbürger wurden von fahndungswütiger polizei aus offener strasse erschossen, und das war nicht in den usa !
also mein ceterum censeo: ein wenig mehr umsicht und hintergrund wären angebracht.

Bush führt Krieg gegen das eigene Volk
Kinokeule (541), 13.08.2004

Michael Moore besetzt die Funktion des populären, kritischen Journalismus in den USA. Durch seine plakativen Filme, die viel Emotionen bei den Zuschauern auslösen sollen, präsentiert er uns seine Wahrheit der Dinge. Sein Ziel scheint zu sein, das ?einfache? Volk anzusprechen und zu überzeugen und dazu taugt eine weinende Soldatenmutter allemal mehr, als ein Talk mit den US Repräsentanten. Er zeigt die schlimmen Seiten des Krieges. Verstümmelte Iraker und tote GI?s werden im Fernsehen (US und BRD) wohlweisslich ausgeblendet um die Legitimation dieses Angriffskrieges nicht noch weiter zu schwächen. Jedoch fehlte mir zumindest ein Satz von Moore zu dem menschenverachtenden System eines Saddam Husseins. Dadurch hätte sich Moore viel Vorwürfe sparen können.

So gewährt uns Moore einen interessanten Einblick in das fragile Machtzentrum der westlichen Welt. Die tatsächliche Stärke der USA reduziert sich imho immer mehr auf seine militärische Stärke. Wirtschaftliche oder gar kulturelle Führerschaft schwindet dagegen immer weiter. (4 Sterne)

Der Untergang des amerikanischen Imperiums
Colonia (683), 12.08.2004

Der Zweck heiligt bekanntlich so allerlei Mittel. Und gegen Polemik habe ich rein gar nichts einzuwenden. Zumal, wenn sie mit einem so herrlich unaufgeregten Off-Kommentar unterlegt ist. Wenn Moore mit "Fahrenheit 9/11" das Zielpublikum erreicht: Prima. Woran ich aber leicht zweifle. Wie schon von anderen an dieser Stelle geschrieben: Es ist einfach kein guter Film. Ein wichtiger, aber kein guter. Und - gerade amerikanisches - Publikum möchte nun mal zu allererst unterhalten werden. Wobei das in keinem Widerspruch stehen muss zum Anspruch, Fakten vermitteln oder aufrütteln zu wollen. Das zeigen andere Filme wie "Super Size Me", das hat aber auch Moore in früheren Filmen und TV-Beiträgen bereits gezeigt.

"Fahrenheit 9/11" zerfasert von Beginn an, schneidet hier mal ein Thema an, gibt da mal einen Denkanstoß und knallt dem Zuschauer Zahlen, Daten, Fakten um Augen und Ohren. Dass der Patriot Act einzig als Begründung für die Beschneidung von Bürgerrechten diente, dass in Amerika wie andernorts die Angst bewusst geschürt wird, um über abstruse Denkkonstruktionen die Begründung für einen Krieg zu liefern, das kann man gar nicht oft genug betonen.

Michael Moore läuft in 110 Filmminuten meines Erachtens nur zwei Mal zur Hochform auf. Zum einen, wenn er die sonst unvermeidlichen Bilder von den erst brennenden, dann einstürzenden Twin-Towers bewusst nicht und stattdessen nur die entsetzten Gesichter der Passanten zeigt und zum anderen ganz am Ende des Films, wenn er Abgeordnete dazu bringen will, ihre Kinder zur Armee zu schicken. Das ist Moore at his best, aber zu wenig für einen ganzen Film.

www.dieregina.de

Es wird ernst
yoerk (103), 10.08.2004

Wo 'Bowling for Columbime' streckenweise ja noch ziemlich komisch war, hört in 'Fahrenheit 9/11' nun der Spaß auf. Dafür ist die Sache wohl auch zu ernst. Tote G.I.s, zerfetzte Iraker, weinende Mütter und die schonungslos dargestellte Brutalität der US-Wirtschaftskonzerne und ihrer Bush-Regierung sind nunmal nicht zum Lachen. Der Einzige, der hier durch sein selbstkarikierendes und debiles Auftreten die Schmunzler auf seiner Seite hat, ist George W. himself. Sein Blick ist der eines geistig Minderbemittelten, sein Wortschatz der eines 10-jährigen und sein Verhalten, z.B. kurz bevor er Irak den Krieg erklärt, infantil, unadäquat und blasiert.
Natürlich ist dieser Film subjektiv, provokativ, polarisierend, schwarz/weiss-malerisch und (für uns Europäer) nicht besonders innovativ. Man muss bei aller Kririk jedoch bedenken, dass nicht wir die Zielgruppe dieses Films sind. Da wir als Europäer uns glücklich schätzen können, noch nicht ganz in einer gleichgeschalteten, durch Polizei und Staat willkürlich überwachten, in der individuellen Freiheit eingeschränkten und durch staatlichen (Medien-)Terror verunsicherten und verängstigten Gesellschaft zu leben, wissen wir vieles, was in dem Film gezeigt wird bereits aus Büchern, Zeitungen oder den wenigen guten TV-Sendungen. All diese Informationen bleiben den allermeisten Amerikanern jedoch verwehrt, da die meisten von ihnen prinzipiell keine Bücher oder Zeitungen lesen, sie sich eine gute Schulbildung nicht leisten können und das US-Fernsehen als verlängerter agitatorischer Arm der Bush-Regierung die Bürger nicht informiert, sondern im Gegenteil sie desinformiert und für den Krieg gegen den 'Terror' aufhetzt. Wer oder was der Terror ist, kann hier die US-Regierung ganz nach Belieben entscheiden.
Daher finde ich es großartig, dass jemand wie Michael Moore es so weit geschafft hat und mit seinen Filmen ein so großes amerikanisches Publikum erreicht. Mir ist es egal, dass er durch seine Aufklärungsversuche selber zum Millionär geworden ist und ein schickes Penthouse in New York besitzt. Die Hauptsache ist doch, dass Amerikanern die Möglichkeit gegeben wird, sich zu informieren, die Welt aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, den sie so noch nicht kannten und das Handeln ihrer Regierung zu hinterfragen.

Man darf allerdings bei allem Antiamerikanismus nicht vergessen, dass es nicht nur das eine böse Imperium gibt, sondern das Handeln der US-Regierung lediglich symptomatisch für das immer brutaler werdende kapitalistische Gesellschaftssystem der herrschenden Weltmächte ist. Es ist nun einmal Tatsache, dass wir aus der sogenannten 1. Welt nur einen kleinen Teil der Weltbevölkerung ausmachen und uns unsere Annehmlichkeiten nur aufgrund der Ausbeutung der restlichen Weltbevölkerung leisten können. Dass es immer mal wieder zu Kriegen kommen muss, um einerseits der Welt zu zeigen, wo der Hammer hängt und andererseits, um sich neue Wirtschaftsräume mit Miltärgewalt zu erkämpfen, bleibt da nunmal nicht aus. Leute wie George W. sind nur kranke Auswüchse des modernen Kapitalismus und Neoliberalismus. Und solange dieses System herrscht, ist es fast schon egal wer in Washington an der Macht sitzt, da auch der nächste Präsident wieder alles für die Konzerne und nur wenig für das Volk tun wird. Und das kennen wir doch nur zu gut aus unserem eigenen Land.

Parteien zur Wahl
juggernaut (162), 03.08.2004

Am 2. November wird abgerechnet (sofern die Wahlmaschinen diesmal funktionieren) ? dann werden wir sehen, wie weit es mit den ?Selbstheilungskräften? der Amerikaner wirklich her ist. Und sollte sich dann herausstellen, dass dieser einseitige, polemische und überlange Film zur Entfernung von Mr. Bush und seiner Kamarilla aus dem Weißen Haus beigetragen hat¸ hätte er seinen Zweck erfüllt. Der in diesem Fall auch die Mittel heiligt. Es spricht nichts dagegen, auf eine Politik, die vor offensichtlichen Irreführungen, Täuschungen und Lügen nur so strotzt, mit einem betont einäugigen Propagandafilm zu antworten, wie es Moore mit ?Fahrenheit 9/11? getan hat. Auf einen groben Klotz gehört bekanntlich ein grober Keil.

In einem aber sollte man sich nichts vormachen: Selbst wenn Kerry Präsident würde, hieße das noch lange nicht, dass nun ? aus ?transatlantischer? Perspektive gesehen ? eine Rückkehr zu der in der Nachbetrachtung regelrecht golden erscheinenden Clinton-Ära bevorstünde. Ganz abgesehen davon, dass Neo-Konservatismus, christlicher Fundamentalismus und andere Plagen in den USA (und anderswo) weiter existieren und auch weiterhin Anhänger finden werden. Und schließlich gibt es da ja noch einen Bush in Florida, der möglicherweise mal Präsident werden will...alsdann, auch wenn ?Fahrenheit 9/11? als Film zu wünschen übrig lässt: der finalen Aufforderung aus dem Abspann von Moore?s Propagandastreifen ist nichts hinzuzufügen: ?Do something!?

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P.S: Zur bisherigen Debatte im Forum: Dass die Aufteilung der Welt in Gut/Böse, Richtig/Falsch, Schwarz/Weiß etc. wenig hilfreich ist und die ?Wahrheit? eher irgendwo inmitten von Grauzonen liegt (wenn es sie denn überhaupt gibt), ist eine zutiefst alt-europäische Perspektive, die ich durchaus teile ? für die aber ein Amerikaner in den 50er Jahren wahrscheinlich direktemang vor das McCarthy-Tribunal für ?unamerikanische? Aktivitäten zitiert worden wäre. Und heutzutage als ?unpatriotisch? niedergeschrieen und mundtot gemacht werden würde. In der Tat, dies ist nicht die Zeit für abgewogene, differenzierte Betrachtungen ? erst recht nicht in den USA, und schon gar nicht im Präsidentschaftswahlkampf.

Dass weiterhin die USA in den knapp drei Jahren seit 9/11 alles andere als ein ?role model? für einen Exportschlager ?Demokratie? abgegeben haben, dürfte wohl unstrittig sein: Gesetze, die quasi jede Form der Überwachung und Bespitzelung von Bürgern zulassen, eine nahezu gleichgeschaltete Zeitungs- und Medienlandschaft, in der kritische Fragesteller kaltgestellt werden, Gefangene, die ohne Rechtsgrundlage und -beistand festgehalten werden, offensichtlich durch höchste Stellen gedeckte Folter in Gefängnissen ? wie, bitte schön, nennt man so etwas? Demokratisch-rechtsstaatlich ganz sicher nicht, und ob man das nun lieber als autoritär, diktatorisch oder ?faschistoid? bezeichnen möchte, ist mir letzten Endes völlig egal: es ist in jedem Fall anti-demokratisch und spricht alledem Hohn, was unsereins als ?aufgeklärter? Demokrat (unter anderem von den Amerikanern) gelernt hat. Die USA waren selten in ihrer Geschichte weiter von ihrem hehren Selbstbild entfernt als heute, und an der Qualität ihrer ?Selbstheilungskräfte? sind im Übrigen deutliche Zweifel angebracht. Oder glaubt jemand ernsthaft, dass den USA beispielsweise zwischen My Lai 1968 und Abu Ghraib 2004 keine (Kriegs-)Verbrechen ?unterlaufen? sind? Der einzige wirklich erfolgreich zu nennende amerikanische Selbstreinigungsprozess, der mir auf Anhieb einfällt, ist Roosevelt?s ?New Deal?.

Total subjektiv und denoch wahr
jpeg (2), 02.08.2004

Dieser Film ist ein Meisterwerk, das noch zehn goldene Palmen und zwanzig Oscars verdient hätte. Und wenn ich mir von einigen anhören muss "Der Film ist zu subjektiv" "Der Film ist zu einseitig" "Moore versucht ebenso wie Busch zu manipulieren" etc. pp., dann ärgert mich das maßlos. Eine Dokumentation gibt nie "nur die Wirklichkeit" wieder. Allein aus welchem Blickwinkel der Regisseur den Inhalt der Doku betrachtet, verändert immer die (objektive) Wirklichkeit, gibt aber (auch in diesem Fall)die Wahrheit wieder. Und das beweist doch das es einen grundlegenden Unterschied zwischen M. Moore und G. W. Bush gibt (Entgegen anderen Thesen hier): Michael Moore ist ehrlich, wenn auch sehr subjektiv, was er aber nie bestreiten würde. Aber ER sagt die Wahrheit. Oder hat er irgenwo gelogen?

Selbstreinigung
otello7788 (543), 01.08.2004

Wir sind gar nicht so weit auseinander: Was ist denn, wenn Michael Moore das momentane Hauptelement dieser Selbstreinigungskraft ist? Ist es dann nicht, trotz aller Suggestion, ein wichtiger und bedeutender Film?

Auf seiner Site hat Michael Moore jede Menge Leserbriefe ins Netz gestellt, die von Wählern der Republikanern an ihn geschickt wurden. Wer sich ein Bild von der Bedeutung dieses Films machen möchte, der sollte mal ein Dutzend zu sich nehmen. http://www.michaelmoore.com/words/index.php?id=132

Tarantino hat für mich zu diesem Thema das Schlußwort: "A film can be funny and that's all it has to be. It can make me cry. It can make me laugh. It can disturb me. It can elate me. This film did all of those."

Pluralismus?
otello7788 (543), 01.08.2004

Man sollte vielleicht nicht ganz unter den Tisch fallen lassen, daß der Film den Amerikanern viele Bilder (Tote G.I.s, Bombenopfer etc.) zeigt, die sie einfach noch nicht zu sehen bekommen haben, wenn sie kein BBC sehen (also 98%). Wenn die Medien nicht mehr als Kontrollinstrument funktionieren, wie das in den USA der Fall ist, dann kann man darüber keinen fairen Film machen, weil nämlich keiner zusieht. Pluralistisch waren die USA vielleicht noch bis 9/11.

Wir reden seitdem von einem Land, dessen Medien z.B. die europaweiten Demonstrationen gegen den Irak Krieg überwiegend mit der Überschrift "Europa demonstriert für Saddam" kommentiert hat.

God bless America
otello7788 (543), 29.07.2004

Ich sah einen Film, der mich abwechselnd wütend,traurig und fassungslos gemacht hat. So wütend, wie ich lange nicht mehr im Kino war und wirklich fassungslos über die Chuzpe, mit der Bush&Co dabei sind, Amerika zu einer Art Diktatur zu machen. Faschistoide Tendenzen liegen jedenfalls offen zu Tage und auch wenn man mir widersprechen mag: Wolfowitz/Cheney und Rumsfeld haben nur einen dünnen demokratischen Schafspelz um.

Michael Moore hat einen großen Film gemacht, der die Goldene Palme zurecht gewonnen hat. Ich würde den Film gerne einmal in einem Ami-Kino sehen. Nach 4 Jahren Desinformation die Wahrheit (und wenn es nur die Hälfte ist) komprimiert in 2h, what a shock!

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