Es war nicht einmal so sehr der Pulitzer-Preis, mit dem die Presse- und Reportagefotografin 2005 als Redaktionspreis ausgezeichnet wurde, der Anja Niedringhaus bekannt machte. Vielmehr sind da ihre Fotografien in Schwarz-Weiß und in Farbe selbst. Sie haben Sportereignisse und Geschehnisse in Krisen- und Kriegsgebieten überall auf der Welt festgehalten. Niedringhaus hat direkt an der Front und in deren Umgebung fotografiert, sie hat Kriegshandlungen aber noch mehr alltägliche Ereignisse unter schwierigen Lebensbedingungen fotografiert. 2014 wurde sie als fotografische Wahlberichterstatterin in Afghanistan getötet.
Anja Niedringhaus | bis 13.9. | Ludwiggalerie, Oberhausen | 0208 412 49 28
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