In „Circus Oresteia“ trifft antike Tragödie auf Gegenwart: Thomas Köck überschreibt die Orestie als schonungslose Erzählung über Macht, Ausbeutung und eine Gier, die keine Grenzen kennt. Agamemnon sucht nach Öl, Iphigenie wird geopfert, Klytaimnestra rächt sich, und die nächste Generation erbt einen Kreislauf aus Schuld und Gewalt. Regisseur Philipp Preuss bringt diesen alten und zugleich radikal neuen Mythos auf die Open-Air-Bühne im Raffelbergpark. Im Rahmen des Projekts UTOPIE 3 fragt „Circus Oresteia“, ob es ein Entrinnen gibt aus einer Welt, in der Blut fließt wie Öl und ob Theater neue Räume für Gemeinschaft, Verantwortung und Veränderung öffnen kann.
Utopie 3: Circus Oresteia | 3. - 26.7. 20.30 Uhr | Theater an der Ruhr, Mülheim (Ruhr) | www.theateranderruhr.de
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