Es ist nicht selbstverständlich, dass es diese Fotos gibt: Sie sind unter extremen Bedingungen und in großer Gefahr entstanden.
Jürgen Meyers Kunst ist lebhaft, farbig, leuchtend. In Witten wird ihr eine hervorragende Ausstellung gewidmet, in der seine Werke zum Teil in Dialog mit anderen Künstlern treten. Das ist mal mehr, mal weniger gelungen; sehenswert ist die Schau jedoch allemal.
Mit den Bildern von Alex Katz muss es etwas Besonderes auf sich haben. In den letzten zehn Jahren waren gleich vier große Ausstellungen des 1927 geborenen US-Amerikaners zwischen Bonn und Hannover zu sehen.
Das Sujet ist der Finger, der Zeichen gibt, etwas trägt – und den man zum Gitarrespielen braucht. Die Installation „Lonely Fingers“, die Diango Hernández im Skulpturenmuseum Mal zeigt, wirkt selbstverständlich und fundamental.
Das Emil Schumacher Museum im Kunstquartier Hagen hat ein Generalthema: Es stellt in wechselnden Präsentationen das Gesamtwerk dieses bedeutenden abstrakt-expressiven Malers vor und schärft den Blick für die Zusammenhänge und Hintergründe.
Das Kunstmuseum Bochum nutzt derzeit seine Räume in optimaler Weise. In drei Stockwerken sind drei Ausstellungen zu sehen, die unabhängig voneinander konzipiert sind, indirekt aber aufeinander verweisen und mithin für weite Teile der Ausstellungs- Programmatik des Museums stehen.
Im Kulturleben in Gelsenkirchen muss Günter Tollmann sehr präsent gewesen sein. Im Katalog seiner jetzigen Ausstellung ist die Rede von rauschenden Festen in seinem Haus und davon, dass Tollmann für die Kunst zu begeistern wusste.
Die Ausstellungshalle im ersten Obergeschoss des Bochumer Museums kommt hier ganz zum Tragen. Sie schafft in ihrer Höhe und Weite den adäquaten Resonanzraum für die Fotografien der Düsseldorfer Künstlerin Ursula Schulz-Dornburg, die zudem den Dialog mit Werken von Miroslaw Balka und Lawrence Weiner eingeht.
Diese erinnernde Anerkennung hat Norbert Tadeusz verdient. Das erste Bild, das man im Osthaus Museum sieht, ist ein Seerosengemälde des vor kurzem verstorbenen Düsseldorfer Malers.
Eigentlich ist es keine Kunst zu wissen, dass das globale Ölfördermaximum (Peak Oil), die maximale Förderrate der weltweiten Erdölproduktion, heute erreicht ist.

Purismus in Farbe
Richard Paul Lohse in Bottrop – Ruhrkunst 09/26
Kopfsachen
Jaume Plensa in Duisburg – Ruhrkunst 09/26
Keller voller Licht
25 Jahre Lichtkunstzentrum in Unna – Ruhrkunst 08/26
Hangover mit Schafen
Ragnar Kjartansson in Recklinghausen – Ruhrkunst 07/26
Aus Papier wird Raum
Michael Beutler in Gelsenkirchen – Ruhrkunst 06/26
Junger Osten
„Die Kids sind nicht alright!“ im Bochum MuT – Ruhrkunst 06/26
Globales Waldbaden
„Mythos Wald“ im Gasometer Oberhausen – Ruhrkunst 05/26
Schrott im Museum
Ausstellung über Abfallentsorgung im Dortmunder U – Ruhrkunst 05/26
Subtil belichtet
Johanna von Monkiewitsch im Essener Kunstverein Ruhr – Ruhrkunst 04/26
„Klick!“, sagte die Kamera
Fotobücher für Kinder im Essener Museum Folkwang – Ruhrkunst 04/26
Pop, provokant
„German Pop Art“ in Oberhausen – Ruhrkunst 03/26
Lebenswerk in Farbe
Rupprecht Geiger in Hagen – Ruhrkunst 03/26
Geschmacksachen
„Mahlzeit!“ im LWL-Museum in Herne – Ruhrkunst 02/26
Ästhetische Verwandtschaften
„Affinities“ in der Kunsthalle Recklinghausen – Ruhrkunst 02/26
Tanzende Gitter
Susan Hefuna im Duisburger Museum Küppersmühle – Ruhrkunst 01/26
Klappe auf, Klappe zu
Rolf Glasmeier im Kunstmuseum Gelsenkirchen – Ruhrkunst 01/26
Rund ums Staubhaus
„How we met“ im Kunstmuseum Bochum – Ruhrkunst 12/25
Raumschmuck aus Türmen
Mariana Castillo Deball im Dortmunder Kunstverein – Ruhrkunst 12/25
Gespiegelte Erdgeschichte
Robert Smithson in Bottrop – Ruhrkunst 11/25
Unter Ruhris
Brigitte Kraemer in Essen – Ruhrkunst 11/25
Solare Kräfte
„Genossin Sonne“ im Dortmunder U – Ruhrkunst 10/25
Ruhrgebilder
Pixelprojekt-Neuaufnahmen in Gelsenkirchen – Ruhrkunst 09/25
Imdahls Sehschule
50 Jahre RUB-Kunstsammlung in Bochum – Ruhrkunst 09/25
Formationen lesen
Amit Goffer im Haus Kemnade – Ruhrkunst 08/25
Appetithäppchen
Westdeutscher Künstlerbund (WKB) in Witten – Ruhrkunst 08/25