Manaf Halbouni präsentiert mit seiner Installation ein gesellschaftskritisches Werk. Der deutsch-syrische Künstler behandelt zentrale Fragen der Freiheit und stellt die Bedeutung von Grenzen dar. Die Installation, die im Zentrum für verfolgte Künste ausgestellt ist, verweist auf die „Green Line“ Zyperns, die seit 1974 die Insel im östlichen Mittelmeer teilt. In „ZONE“ wird diese Trennlinie durch Ölfässer dargestellt. Sie soll auch eine indirekte Darstellung gegenwärtiger gesellschaftlicher Spaltungen und fehlender Diskurse sein, die der Künstler durch seine Installation intendiert kritisiert.
Manaf Halbouni: ZONE | 14.11.21 bis 13.2.22 | Zentrum für Verfolgte Künste | www.verfolgte-kuenste.com
Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen?
Als unabhängiges und kostenloses Medium ohne paywall brauchen wir die Unterstützung unserer Leserinnen und Leser. Wenn Sie unseren verantwortlichen Journalismus finanziell (einmalig oder monatlich) unterstützen möchten, klicken Sie bitte hier.

Lebst Du noch und wie wohnst Du eigentlich?
Kunstvorschau: Verwesung, Entfremdung und ein Tag für Entdeckungen
Töne aus tiefer Seele
Dortmunds Eröffnungsprogramm folgt dem depressiven Zeitgeist – Klassik an der Ruhr 09/26
Tanzende Pixel und Shakespeare auf dem Turntable
Favoriten Festival in Dortmund – Bühne 09/26
Alles Blau
Neue Intendanz am Musiktheater im Revier – Oper in NRW 09/26
„Ein definitiv unterschätztes Orchester“
Duisburger Philharmoniker: Der neue künstlerische Leiter Stefan Blunier über seine Ziele – Interview 09/26
Der verdrängte Müll
„Waste Me“ in Pact Zollverein – Tanz an der Ruhr 09/26
Orgasmus in der Küche
„Auf den Bildern“ von Annie Ernaux und Marc Marie – Textwelten 09/26
Im Rausch der Autobahn
Teil 1: Lokale Initiativen – Das Videospielstudio Z-Software in Lünen
Mauer des Schweigens
„Eine einfache Wahrheit“ von Corinna Krenzer – Literatur 09/26
Purismus in Farbe
Richard Paul Lohse in Bottrop – Ruhrkunst 09/26
Tagebuch eines Kellerkinds
Wie Physik-Engines und NPCs einem das Leben vermiesen können – Glosse
Farbe in Bewegung
Dejan Sarić im Lehmbruck Museum in Duisburg – kunst & gut 09/26
„Eine Komplexität, die man in anderen Medien kaum findet“
Teil 1: Interview – Medienwissenschaftler Christian Schwarzenegger über die kulturelle Bedeutung von Videospielen
Genau diese Freiheit braucht die Kunst
Das großartige Barnes Crossing feiert 20-Jähriges – Tanz in NRW 09/26
Kopfsachen
Jaume Plensa in Duisburg – Ruhrkunst 09/26
Meine fremde Wohnung
Niederlande als Vorreiter für gesundheitsfördernde Videospiele – Europa-Vorbild Niederlande
„Die gewachsene Bedeutung der Logistik im Ruhrgebiet“
Kuratorin Inke Arns über die Ausstellung „Industrial: Seidenstraßen 3000“ in der Kunsthalle Dortmund – Sammlung 09/26
Große Romantik
Köln feiert vier Jahrzehnte Kölner Philharmonie – Klassik am Rhein 09/26
Kunst der Gegenwart
Jon Rafman im K21 in Düsseldorf – Kunst in NRW 09/26
Eine Welt aus Mensch und Maschine
Spielzeiteröffnung im Theater an der Ruhr – Prolog 09/26
„In so einer revolutionären Situation sind wir heute nicht“
Regisseur Matthias Heße über „Die Zofen“ am Schlosstheater Moers – Premiere 09/26
„Umverteilung ist das A und O“
Sozialexperte Ulrich Schneider über seine Kindheit im Ruhrgebiet, Existenzängste und den Rechtsruck – Interview 09/26
Das Spiel mit der Geschichte
Teil 1: Leitartikel – Was Videospiele über Gesellschaften erzählen
Edler Emschertropfen
Holgers letzte Worte – 09/26
Zwischen Identität und Instrumentalisierung
„Back to Kidal“ bei der Ruhrtriennale – Tanz an der Ruhr 08/26