Nach drei Jahren haben Lutz Nennmann und Meinolf Thies das Kinofest Lünen in die Hände der Stadt gegeben, um mit der bisherigen Leiterin Sonja Hofmann und dem neuen Co-Leiter Nikolaj Nikitin nach so etwas wie Zukunft und Kontinuität zu suchen.
Die Website Daily Grindhouse verkündete Mitte Mai, das Exploitationkino der Gegenwart passiere in Mikrodramen. Also in verrückten Ein-Minuten-Filmen, die sich durch die sozialen Medien fressen und ihre Nutzer süchtig machen.
Die Erfindung des Kinematographen fiel in die Zeit des Kolonialismus, der Blick des Kinos war ein weißer. Einen besonderen Schwerpunkt legt die diesjährige Ausgabe auf die Dekolonisation des Films. Vom 1. bis zum 6. April zu sehen.
Die vielleicht wertvollste Filmserie der Welt, James Bond, steht vor massiven Veränderungen: Denn Barbara Broccoli und Michael G. Wilson ziehen sich nach dem Verkauf von MGM samt der Marke Bond an Amazon abrupt aus dem kreativen Geschäft zurück.
Revolutionen damals und heute. Der Film von 1972 wirft Fragen auf, die in den gegenwärtigen politisch unruhigen Zeiten sehr präsent sind.
In Zusammenarbeit mit dem Ruhr Museum hat trailer eine kostenlose Führung durch die Ausstellung organisiert. Anlass ist das 100-jährige Bestehen des 1924 in Essen gegründeten Filmstudios Glückauf.
Die eine wäre heute 101 Jahre alt geworden, starb aber schon in den 1970er Jahren. Der andere spielt mit über 80 Jahren heute noch seine Songs auf den Bühnen dieser Welt. Beide waren Ikonen ihrer Zeit – ihre Musik könnte jedoch unterschiedlicher kaum sein.
Die Arbeiten, die beim diesjährigen blicke-Festival gezeigt wurden, denken tragikomisch über das Künstler:innen-Dasein nach, dokumentieren die Schattenseiten von Heimatstädten und durchforsten Familienalben nach der eigenen Identität.
Unterschiedliche Überraschungserfolge zeigen, dass sich das Publikum nicht so sehr um die Klischees von „zu frühen“ Home-Entertainment-Veröffentlichungen, „zu schwierigen“ oder „zu heftigen“ Stoffen oder Bildern schert. Es sucht vielmehr nach etwas Verrücktheit und Lebensnähe.
In der Reihe „Schund und Vergnügen“ referierte Irmtraud Hnilica über das Besondere des boomenden Genres Weihnachtsfilm.

Als das moderne Kino begann
Der Kinostart von „Außer Atem“ 1960 – Vorspann 03/26
Echt. Kino.
Gegen den KI-Videowahnsinn hilft nur ein Besuch im Kino – Vorspann 01/26
„Stromberg hat Relevanz für die heutige Zeit“
Ralf Husmann über „Stromberg – Wieder alles wie immer“ – Gespräch zum Film 12/25
Land ohne Kino-Geschichte
Geschlossene Zeitungsarchive verhindern eine umfassende lokale Kinoforschung – Vorspann 12/25
Grenzenlos
10. European Arthouse Cinema Day – Festival 11/25
Mit dem Rotstift ans Kino
Förderkürzungen bedrohen die Filmfestivals im Ruhrgebiet – Vorspann 11/25
La Grazia
Start: 19.3.2026
„Ich wollte mich auf eine Suche nach Kafka begeben“
Regisseurin Agnieszka Holland über „Franz K.“ – Gespräch zum Film 10/25
A Useful Ghost
Start: 26.3.2026
Blue Moon
Start: 26.3.2026
Pillion
Start: 26.3.2026
Alpha
Start: 2.4.2026
Das Drama – Noch mal auf Anfang
Start: 2.4.2026
Der Magier im Kreml
Start: 9.4.2026
Rose
Start: 30.4.2026
Gavagai
Start: 30.4.2026
Nürnberg
Start: 7.5.2026
Mother Mary
Start: 21.5.2026
Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit
Start: 11.6.2026
Der Meister des Filmplakats
Renato Casaro ist tot – Vorspann 10/25
The Odyssey
Start: 16.7.2026
Woher kommt dieser Hass?
Fritz Bauer Forum Bochum: Unlimited Hope Film Festival mit Human Rights Film Awards – Festival 09/25
Ein Spiegel für die politische Mitte
Eröffnung Unlimited Hope Filmfestival im Bochumer Fritz-Bauer-Forum – Festival 09/25
ATHOS 2643
Start: 25.2.2027
„Es ist vertraut, aber dennoch spannend“
Schauspielerin Barbara Auer über „Miroirs No. 3“ – Roter Teppich 09/25