Es war ein großer Abend fürs Große Fernsehen: Am 18. Juni eröffnete die WDR-Produktion „Frau Böhm sagt Nein“ das Festival Großes Fernsehen. Der Fernsehfilm lief im gut gefüllten zweitgrößten Saal des Cinedom, dazu gab es Sektempfang und Popcorn, so viel man wollte. Trotzdem war die Produktion alles andere als Popcornkino, oder besser: Popcornfernsehen...
Anna Brüggemann, Jahrgang 1981, bewarb sich im Alter von 15 Jahren bei einer Castingagentur in ihrer Heimatstadt München. Schon im selben Jahr stand sie erstmals vor einer Kamera und hat seitdem in Filmen wie „Oktoberfest“, „Mitfahrer“ und „Warten auf Angelina“ einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
engels: Frau Meier, wie haben Sie es geschafft, als Spielfilmdebütantin für „Home“ solch bekannte Schauspieler wie Olivier Gourmet und Isabelle Huppert vor die Kamera zu kriegen?
Ursula Meier: Man müsste die Schauspieler fragen ... Ich glaube aber, dass diese Geschichte sie gefesselt hat.
Früher gehörte die Werbung vor dem Hauptfilm bereits zum großen Vergnügen eines Kinoabends. Die Werbefilme für Produkte wie Zigaretten, Alkohol und Konsumgüter waren nicht nur aufwändig inszeniert, sondern meistens auch amüsant und kurzweilig.
Der 1978 in Barcelona geborene Daniel Brühl ist in den letzten fünf Jahren zu einem der bedeutendsten deutschen Schauspieler auch in internationalen Filmen geworden. In diesem Monat ist er als Liebhaber von Julie Delpy in „Die Gräfin“ zu sehen, seine Zusammenarbeit mit Quentin Tarantino bei „Inglourious Basterds“ wurde gerade im Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes gezeigt.
Maren Ade, Jahrgang ‘76, studierte in München Produktion, Medienwirtschaft, Film- und Fernsehregie. Ihr Abschlussfilm „Der Wald vor lauter Bäumen“ erhielt zahlreiche Auszeichnungen und lief 2003 erfolgreich im Kino. Ihr zweiter Film „Alle Anderen“ erhielt Anfang des Jahres auf der Berlinale den „Großen Preise der Jury“.
Bis einschließlich der 50er Jahre waren die heimischen Filmindustrien Europas erfolgreich – auch und vor allem an der Kinokasse. Kein Jahr verging, in dem nicht die nationalen Marktanteile wenn nicht die absolute, so doch die relative Mehrheit bei der Besuchergunst hatten.
Die Tragödie eines jeden Morgens. Der Wecker klingelt zum wiederholten Mal. Raus aus den Federn, rein in die Klamotten. Ab in die Penne. Noch scheint der Blick etwas vernebelt. Irgendetwas hat sich dort verändert. Erstmals steht das Fringe-Zelt nämlich auf dem Schulhof des Gymnasiums Petrinum.
Zum ersten Mal findet das neue Internationale Frauenfilmfestival Dortmund I Köln im Ruhrgebiet statt. Über die 2006 vom Land NRW erzwungene Fusion von femme totale und Feminale rumort es hinter den Kulissen immer noch. trailer sprach mit der Festivalleiterin Silke J. Räbinger über das aktuelle Thema „Freiheit“, die derzeitige Lage im Filmsektor und die Zukunft.
Der Machtkampf in „Alle Anderen“ – er könnte symbolisch für eine gescheiterte Beziehung innerhalb des IFFF stehen. Denn dem diesjährigen Festival, das vom 21. bis zum 26. April in Dortmund stattfand, ging Anfang des Jahres eine traurige Meldung voraus: Der Kölner Feminale e.V. hat die Zusammenarbeit mit dem IFFF Dortmund I Köln e.V. beendet.

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