Ob romantische Verabredung, Unterhaltung mit Freunden oder cineastisches Vergnügen: Kino war und ist stets ein Filmerlebnis der besonderen Art. Und dass, obwohl sich die Kinokultur in den letzten Jahrzehnten radikal gewandelt hat. Mit Aufkommen von Fernseher, VHS/DVD und letztendlich Streaming-Portalen wie Netflix musste sich das Kino immer wieder etwas Neues einfallen lassen, um bestehen zu können. Von den über 500 Kinos, die man in den 1950ern im Ruhrgebiet ausfindig machen konnte, haben etwa 50 diese Aufgabe bewältigt. Ihnen und der Geschichte der Kinoszene zwischen Dortmund und Duisburg widmen nun Daniel Huhn, Stefan Kreis und Benjamin Leers einen Film. In der Dokumentation „HeimatKino – Kinokultur im Ruhrgebiet" (Benda Film) kommen Filmschaffende und -liebhaberInnen zu Wort, Filmprojektoren rattern und es wird in Archiven gestöbert. Was aber noch viel wichtiger ist: Es ist eine Hommage an das Heimatkino im Ruhrgebiet und auch ein Plädoyer für dessen Zukunft.
HeimatKino – Kinokultur im Ruhrgebiet | Premiere: 07.10. 18 Uhr | Schauburg Gelsenkirchen | www.heimatkino.ruhr
Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen?
Als unabhängiges und kostenloses Medium ohne paywall brauchen wir die Unterstützung unserer Leserinnen und Leser. Wenn Sie unseren verantwortlichen Journalismus finanziell (einmalig oder monatlich) unterstützen möchten, klicken Sie bitte hier.
Der Kern des Kinos
Premiere von „HeimatKino – Kinokultur im Ruhrgebiet“ am 7.10. in Schauburg Gelsenkirchen – Foyer 10/18
Sieben Blickwinkel
Heimatkino produziert Kurzfilmporträts über Kinos im Ruhrgebiet – Foyer 06/18
Im Strom der Zeit
Die Filmstarts der Woche
Ohne Grenzen
74. Ausgabe der Konzertreihe Soundtrips NRW – Musik 09/25
„Die Filme nehmen eine klare Haltung ein“
Direktor Jakob Gatzka über das 2. Unlimited-Hope-Filmfestival in Bochum und Dortmund – Interview 09/25
Am Puls der Zeit
Das 2. Unlimited-Hope-Filmfestival in Bochum und Dortmund – Festival 09/25
An den wahren Problemen vorbei
Teil 1: Leitartikel – Journalismus vernachlässigt die Sorgen und Nöte von Millionen Menschen
Weinende Wände
Das Filmtheater als Begegnungs- und Spielstätte – Vorspann 09/25
„Er fragt auch nach den Bezügen zu Europa“
Kurator Tobias Burg über „William Kentridge. Listen to the Echo“ im Essener Museum Folkwang – Sammlung 08/25
Protest gegen Wucher
Online-Gespräch zur Geschichte der Berliner Mietenbewegung – Spezial 08/25
Vom Tanzen träumen
Die NRW-Tour der Jazzpianisten Chris Hopkins und Ulf Johansson Werre – Musik 08/25
Magischer Realismus
Charlotte Brandi liest in Dortmund aus ihrem Debütroman „Fischtage“ – Lesung 08/25
Freier Dialog im Depot
Visual Sound Outdoor Festival in der Dortmunder Parzelle – Musik 08/25
Geteilte Sorgen
„Lupo, was bedrückt dich?“ von Catherine Rayner – Vorlesung 08/25
Ein Fake für den Nobelpreis
„Der Fall McNeal“ in Düsseldorf – Prolog 08/25
„Wir brauchen sichere, offene Orte“
Ab der Spielzeit 2025/26 leitet Dramaturgin Sabine Reich das Prinz Regent Theater in Bochum – Premiere 08/25
5 Jahre plus Zukunftsmusik
Die Cologne Jazzweek feiert kleines Jubiläum – Improvisierte Musik in NRW 08/25
Der Sound von Istanbul
Gaye Su Akyol im Landschaftspark Duisburg-Nord – Musik 08/25
Im Körper graben
„Every-body-knows…“ auf PACT Zollverein – Tanz an der Ruhr 08/25
Aus anderer Sicht
„Cycles of My Being/Save the Boys“ in Bochum – Klassik an der Ruhr 08/25
Musikalische Region
Das Originalklang-Festival Fel!x 2025 in Köln – Klassik am Rhein 08/25
„Das Leben ist absurd, nicht der Film“
Regisseur Elmar Imanov über „Der Kuss des Grashüpfers“ – Gespräch zum Film 08/25
Supernova oder Weltfrieden
„GenZ, weine nicht“ bei der Jungen Triennale in Bochum – Prolog 08/25
Komme ich gut an?
„It‘s Me“ im Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln – Tanz in NRW 08/25
Formationen lesen
Amit Goffer im Haus Kemnade – Ruhrkunst 08/25