
Dahomey
Benin, Frankreich, Senegal 2024, Laufzeit: 68 Min., FSK 0
Regie: Mati Diop
Fantastische Bilder der Restitution
Späte Heimkehr
„Dahomey“ von Mati Diop
Seit Ende des 19. Jahrhunderts lagern in den Museen der ehemaligen Kolonialmächte Objekte, die bei der brutalen Eroberung des afrikanischen Kontinents geraubt wurden. Seit den Unabhängigkeitsbewegungen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts fordern Staaten wie Benin die Rückgabe der Werke. Aber wie kann diese Restitution aussehen?
Mati Diop findet in ihrem zweiten Langfilm anschauliche Bilder, die eurozentrische Sehgewohnheiten herausfordern. Sie begleitet die Rückführung dreier Königsstatuen ins heutige Benin. Eine davon erzählt vor langen Schwarzblenden von der eigenen Gefühlswelt. Durch die Personifikation und die lyrische Sprache dieser fiktiven, mystisch anmutenden Innenschau gelingt es „Dahomey“, den Schmerz über den Verlust von Kultur, Identität und kollektiver Erinnerung darzustellen.
Berlinale 2024: Goldener Bär
Den Artikel zur Vorführung beim Afrika Film Festival Köln finden Sie hier
(Maxi Braun)

Wie die Bademeister
Der Sommer und das Kino – Vorspann 07/26
Zurück zur Tiefe
„Vaterland“ und die Renaissance des Schwarzweißfilms – Vorspann 06/26
Identitti
Start: 12.11.2026
„Es geht vor allem um Selbstermächtigung“
Regisseur Markus Schleinzer über „Rose“ – Gespräch zum Film 05/26
Kino als Diskussionsraum
Wissenschaft, Klima und Gespräch – Vorspann 05/26
Die Hose als Freiheit
NRW-Premiere von „Rose“ im Düsseldorfer Cinema – Foyer 04/26
Feiern im Kreis von Freunden
„Die Schwester der Braut“ im Kölner Filmforum – Foyer 04/26
„Kein großes Spektrum an Geschlechtsvielfalt“
Schauspielerin Caro Braun über „Rose“ – Roter Teppich 04/26
Das Gesicht hinter der Scheibe
Hommage an eine Kassiererin – Vorspann 04/26
Als das moderne Kino begann
Der Kinostart von „Außer Atem“ 1960 – Vorspann 03/26
Echt. Kino.
Gegen den KI-Videowahnsinn hilft nur ein Besuch im Kino – Vorspann 01/26
„Stromberg hat Relevanz für die heutige Zeit“
Ralf Husmann über „Stromberg – Wieder alles wie immer“ – Gespräch zum Film 12/25
Land ohne Kino-Geschichte
Geschlossene Zeitungsarchive verhindern eine umfassende lokale Kinoforschung – Vorspann 12/25
Grenzenlos
10. European Arthouse Cinema Day – Festival 11/25
Mit dem Rotstift ans Kino
Förderkürzungen bedrohen die Filmfestivals im Ruhrgebiet – Vorspann 11/25
„Ich wollte mich auf eine Suche nach Kafka begeben“
Regisseurin Agnieszka Holland über „Franz K.“ – Gespräch zum Film 10/25
Der Meister des Filmplakats
Renato Casaro ist tot – Vorspann 10/25
Die Odyssee
Start: 16.7.2026
Bitteres Fest
Start: 30.7.2026
The Invite
Start: 30.7.2026
The End Of Oak Street
Start: 13.8.2026
A Sad & Beautiful World
Start: 20.8.2026
Im Spiegel meiner Mutter
Start: 20.8.2026
Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte
Start: 27.8.2026
Vaterland
Start: 3.9.2026