
Arirang - Bekenntnisse eines Filmemachers
Südkorea 2011, Laufzeit: 100 Min., FSK 12
Regie: Kim Ki-duk
Spannende Reflexion über das Filmemachen
Eremit mit Kamera
„Arirang – Bekenntnisse eines Filmemachers“ von Kim Ki-duk
Kim Ki-duk ist bekannt für seine großartigen Filme wie „Die Insel“, „Samaria“ oder „Bin-Jip“, doch seit Jahren kämpft der Koreaner mit einer Schreibblockade. Ein beinahe tödlicher Unfall einer Schauspielerin bei den letzten Dreharbeiten stürzt ihn in eine tiefe Krise. Er hat sich in eine Hütte zurückgezogen und reflektiert seine Arbeit im Zwiegespräch mit sich selbst.
Eitel, wehleidig, intelligent – der Regisseur hält nichts zurück und reflektiert zugleich alles. Oder ist alles nur Show? Am Ende gibt es jedenfalls einen klassischen Showdown. Ein bewegender, irritierender, tragischer und komischer Film. An den Wochenend-Vorstellungen ist als Vorfilm der halbstündige „Nightfishing“ von Ki-duks Landsmann Park Chan-wook („Old Boy“), ein fantastischer Geisterfilm, komplett mit dem iPhone 4 gedreht, zu sehen.
Cannes 2011: Un certain regard
(Christian Meyer)

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