Unter dem Thema „Gender Gap“ mit einem etwas erstaunlichen Titel stellt das Märkische Museum Witten 50 Kunstwerke vor, die es über die Jahre seines Bestehens von Künstlerinnen gesammelt hat: weitaus weniger als von den männlichen Kollegen und zum Teil nur sehr selten ausgestellt. Die Beiträge der Schau setzen um 1900 ein und reichen bis in die aktuelle Gegenwart. Deutlich wird, wie in den letzten Jahren die Anzahl weiblicher Künstler nach und nach zunimmt und damit auch den Diskurs der Kunst mit prägen kann. Parallel dazu wird ein Langzeitprojekt der Multimediakünstlerin Johanna Reich (*1977) vorgestellt, das sich mit dem „Vergessen“ von Künstlerinnen beschäftigt.
Anders normal. Revision einer Sehschwäche | bis 20.2. | Märkisches Museum Witten | 02302 581 25 50
Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen?
Als unabhängiges und kostenloses Medium ohne paywall brauchen wir die Unterstützung unserer Leserinnen und Leser. Wenn Sie unseren verantwortlichen Journalismus finanziell (einmalig oder monatlich) unterstützen möchten, klicken Sie bitte hier.

Potenzial der Farben
Die Sammlung der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung im Märkischen Museum Witten – kunst & gut 07/26
Geheime Erzählungen alltäglicher Gegenstände
Vera Lossau im Märkischen Museum Witten – kunst & gut 01/26
Appetithäppchen
Westdeutscher Künstlerbund (WKB) in Witten – Ruhrkunst 08/25
Runter von der Straße
Graffiti-Künstler im Märkischen Museum Witten – Ruhrkunst 01/25
Ausgezeichnet auf Papier
Günter Drebusch-Preis 2023 in Witten – Ruhrkunst 08/24
Alle für einen
Matthias Wollgast im Märkischen Museum Witten – Ruhrkunst 06/24
Ausdruck der Zeit
Expressionismus-Sammlung im Märkischen Museum Witten – Ruhrkunst 01/24
Perspektive wechseln
Melanie Manchot in Witten – Kunst 06/23
Künstlerinnen im Comic
„Hingeschaut und hergehört!“
Schönheit und Schrecken
„Belgian Thoughts“ in Witten – Ruhrkunst 12/19
Plötzlich Vorbild
Geniale Einzelgänger in Witten – Ruhrkunst 09/19
Zukunft von Gestern
Die Gruppe „B1“ in Witten – Ruhrkunst 03/19
Das ganze Spektrum
Aktuelle Malerei in Witten – Ruhrkunst 04/18
Ganz früh vorne weg
Der „junge westen“ in Witten – Ruhrkunst 07/17
Raum in der Fläche
Frauke Dannert in Witten – RuhrKunst 10/14
Verzaubernd
Black Sea Dahu im Ebertbad Oberhausen
Das Leben in einer Industrieregion
Eine Geschichte des Uranbergbaus im LWL-Museum in Witten
Lichter überall
„Nächte der Lichtkunst“ entlang des Hellwegs
Wieder an Ort und Stelle
Eine Skulptur für die Villa Hohenhof in Hagen
Die Kunst des Unfertigen
Slow Leaves in Schermbeck
Weder zu hart noch zu weich
Oakfarm am Südrock Essen
Menschen unterwegs und vor der Kamera
Ruth Orkin in einer Retrospektive in Oberhausen
Sprechen, Schreiben, Singen
Musikalische Lesung in Bochum
Unsichtbares sichtbar machen
Ingo Günther gleich zweimal in Duisburg
Skulptur auf der Fläche
Malerei und Zeichnung von Wilhelm Lehmbruck in Duisburg