Unter dem Thema „Gender Gap“ mit einem etwas erstaunlichen Titel stellt das Märkische Museum Witten 50 Kunstwerke vor, die es über die Jahre seines Bestehens von Künstlerinnen gesammelt hat: weitaus weniger als von den männlichen Kollegen und zum Teil nur sehr selten ausgestellt. Die Beiträge der Schau setzen um 1900 ein und reichen bis in die aktuelle Gegenwart. Deutlich wird, wie in den letzten Jahren die Anzahl weiblicher Künstler nach und nach zunimmt und damit auch den Diskurs der Kunst mit prägen kann. Parallel dazu wird ein Langzeitprojekt der Multimediakünstlerin Johanna Reich (*1977) vorgestellt, das sich mit dem „Vergessen“ von Künstlerinnen beschäftigt.
Anders normal. Revision einer Sehschwäche | bis 20.2. | Märkisches Museum Witten | 02302 581 25 50
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Geheime Erzählungen alltäglicher Gegenstände
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Graffiti-Künstler im Märkischen Museum Witten – Ruhrkunst 01/25
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Künstlerinnen im Comic
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Vortrag im Bochumer Fritz Bauer Forum
Ohne Kompromisse
Igorrr im Dortmunder FZW
Tierisches Erlebnis für Kids
„Wir Tiere“ am Theater Dortmund
Die verunsicherte Republik
„Fascholand“ von Canberk Köktürk im zakk Düsseldorf
Gesellschaft, Krieg, Sinnsuche
„Krieg und Frieden“ im Düssedorfer Schauspielhaus
Elemente der Natur
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Mythos, Macht und Filmästhetik
Über Bildsprache der Neuen Rechten im Essener Filmstudio Glückauf
Jazz in Farbe
Emma Rawicz in der Philharmonie Essen
Optimismus und Absurdität
„Candide“ mit Götz Alsmann im Essener Aalto
Mit anderen Augen
„L is for Look“ im Museum Folkwang Essen
Reine, leuchtende Malerei
Rupprecht Geiger im Hagener Emil Schumacher Museum