Konzertierte Aktionen bringen zusätzliche Aufmerksamkeit. In Bezug auf das Ruhrgebiet war dies eine Erfahrung aus RUHR.2010, den Veranstaltungen zur Kulturhauptstadt Europas, für die sich die Museen dieser Region zusammengeschlossen hatten. Den Verbund der „RuhrKunstMuseen“ gibt es weiterhin, und sein aktuelles Projekt sind nun zeitgleiche Ausstellungen unter dem Titel „RuhrKunstSzene“, an denen sich Museen aus zehn Städten des Ruhrgebiets beteiligen; ausgerechnet die größten Ausstellungshäuser, die hinreichend Kapazitäten frei haben sollten, fehlen. Die „RuhrKunstSzene“ aber ist reell. Sie ist kein Leuchtturm-Festival wie die zeitgleich stattfindende Ruhrtriennale, die ebenfalls Kunst und Künstler bedenkt. Sie holt keine Künstlerstars von „draußen“. Vorgestellt werden vielmehr Künstler, die im Ruhrgebiet leben und arbeiten oder die immerhin einen regionalen Bezug haben oder sich mit ihren Werken dezidiert auf diese beziehen. Jedes Museum hat dies auf eigene Weise umgesetzt. Es gibt nur zwei Einzelausstellungen: im Märkischen Museum in Witten mit der Düsseldorfer Künstlerin Frauke Dannert, die in Herdecke geboren wurde und zu den avancierten Vertreterinnen der gegenwärtigen Generation gehört. Und im Glaskasten Marl mit der Engländerin Charlotte Moth, die in einem Videofilm der Architektur dieser Stadt nachgeht.

Zwei Highlander
Die Filmstarts der Woche
Kreislauf des Alltäglichen
Yuko Mohri, Ei Arakawa-Nash und die Sammlung von Inge Baecker im Kunstmuseum Bochum – kunst & gut 05/26
Globales Waldbaden
„Mythos Wald“ im Gasometer Oberhausen – Ruhrkunst 05/26
Im Doppelpack
Joana Mallwitz trifft Alice Sara Ott in Essen und Köln – Klassik an der Ruhr 05/26
Weitsicht bei Nacht
Pfingstoratorium „Die Sieben Gaben“ im Kölner Dom – Klassik am Rhein 05/26
Nomen est omen
„Die Namen“ von Florence Knapp – Literatur 05/26
Naturforscher im Alltag
„Kinderleichte Experimente für draußen“ von Christine Sinnwell-Backes u. Timo Backes – Vorlesung 05/26
Strukturen der Lebenswelt
Carl Grossberg im Wuppertaler Von der Heydt-Museum – Kunst in NRW 05/26
Geschenkte Freizeit
Teil 1: Lokale Initiativen – Die Agentur Wake Up Communications Düsseldorf
Schrott im Museum
Ausstellung über Abfallentsorgung im Dortmunder U – Ruhrkunst 05/26
Erfolge in dürren Zeiten
7. Circus Dance Festival in Köln – Tanz in NRW 05/26
Kurz frei
Arbeit schläft nie. Auch ihre Jünger nicht – Glosse
Liebe gegen Perfektion
Uraufführung von Sarah Nemtzovs Oper „Wir“ in Dortmund – Oper in NRW 05/26
„Zurücklehnen und staunen“
Kurator Christian Höher über „Origins – Die Schönheit des Lebens“ im Wuppertaler Visiodrom – Interview 05/26
„Je länger ein Arbeitstag dauert, desto unproduktiver wird er“
Teil 1: Interview – Gewerkschafter Stephan Krull über kürzere Arbeitszeiten und gesellschaftliche Teilhabe
Haare zu lang, Röcke zu kurz
„Swinging Cologne“ von Stefan Winges – Textwelten 05/26
Vertrauen durch Bildung
Was tatsächlich gegen Arbeitslosigkeit hilft – Europa-Vorbild Dänemark
Altes Thema neu erzählt
„Picture a day like this“ an der Oper Köln – Oper in NRW 05/26
Die kleinen Erfolge feiern
Brookln Dekker in Bochum – Musik 05/26
Kein schöner Zug
Holgers letzte Worte – 05/26
Klassenkampf von oben
Teil 1: Leitartikel – CDU und SPD wenden sich gemeinsam gegen arbeitende Menschen
„Es geht vor allem um Selbstermächtigung“
Regisseur Markus Schleinzer über „Rose“ – Gespräch zum Film 05/26
„Kunst kann helfen, auf die Welt zu reagieren“
Intendant Olaf Kröck über die Ruhrfestspiele Recklinghausen 2026 – Premiere 05/26
Abstieg in die Fleischerei
„Faulender Mond“ am Essener Grillo-Theater – Prolog 05/26
„Lebensverläufe, die wenig Beachtung gefunden haben“
Kuratorin Meta Marina Beek über „Die Kids sind nicht Alright!“ im Bochumer MUT – Sammlung 05/26