„Ich habe genug davon, immer alles heimlich tun zu müssen“ – so denken zwei fiktive junge Musiker aus dem Iran, deren Schwierigkeiten mit den Zensurbehörden der Film „Raving Iran“ vor Ort nachstellt.
Auf dem Kinofest Lünen waren wieder unterschiedliche Genres und Spielarten des deutschen Films zu erleben. Nun müssen sich die Filme nur noch auf dem freien Markt durchsetzen.
Diesen Monat können Hobby-Filmhistoriker das bewegte Bild bis an seine Ursprünge verfolgen: Beim XIII. russischen Kulturfestival an der Lichtburg Essen, der Bochumer Ausstellung „35mm KinoKultur“ und sowieso im SweetSixteen.
Beim Kinofest Lünen sind nicht nur die Preisträger herausragend: Dieses Jahr stachen drei Filme besonders hervor, die keinen der großen Preise ergattern konnten.
Eins vorweg: Die Verfilmung von Goosens Jugendgeschichte ist eine durchweg gelungene Heimatkomödie. Aber is' nich' irgendwann gut mit der ganzen Selbstbespiegelung im Revier?
Auch in diesem Jahr wurden die Kölner Filmpalette und das Bonner Kino in der Brotfabrik mit den Spitzenprämien der Kinoprogrammpreise bedacht.
Die Verfilmung von „Radio Heimat", eine Geschichte über eine Jugend im Ruhrpott aus der Feder von Frank Goosen, feiert am 10.11 Premiere im UCI in Bochum. Erwartet wird fast das gesamte Filmteam.
Mit seinen 19 Lebensjahren kann Louis Hofmann schon auf genauso viele Film- und Fernsehrollen zurückblicken. In der Andreas-Steinhöfel-Verfilmung „Die Mitte der Welt“, die am 10. November in den Kinos anläuft, ist er in der Hauptrolle des schwulen Teenagers Phil zu sehen.
Das Kinofest bietet ein vielfältiges Programm hauptsächlich deutscher Filmproduktionen samt Kurzfilmen.
Das regionale Festival für Videos, Film- und Medienkunst des Ruhrgebiets geht am 23. November in die 24. Runde. Im Zentrum stehen über fünf Tage 40 Langfilme samt aktuellen Dokumentationen und ein Kurzfilmprogramm.

„Es geht vor allem um Selbstermächtigung“
Regisseur Markus Schleinzer über „Rose“ – Gespräch zum Film 05/26
Kino als Diskussionsraum
Wissenschaft, Klima und Gespräch – Vorspann 05/26
Die Hose als Freiheit
NRW-Premiere von „Rose“ im Düsseldorfer Cinema – Foyer 04/26
Feiern im Kreis von Freunden
„Die Schwester der Braut“ im Kölner Filmforum – Foyer 04/26
„Kein großes Spektrum an Geschlechtsvielfalt“
Schauspielerin Caro Braun über „Rose“ – Roter Teppich 04/26
Das Gesicht hinter der Scheibe
Hommage an eine Kassiererin – Vorspann 04/26
Als das moderne Kino begann
Der Kinostart von „Außer Atem“ 1960 – Vorspann 03/26
Echt. Kino.
Gegen den KI-Videowahnsinn hilft nur ein Besuch im Kino – Vorspann 01/26
„Stromberg hat Relevanz für die heutige Zeit“
Ralf Husmann über „Stromberg – Wieder alles wie immer“ – Gespräch zum Film 12/25
Land ohne Kino-Geschichte
Geschlossene Zeitungsarchive verhindern eine umfassende lokale Kinoforschung – Vorspann 12/25
Grenzenlos
10. European Arthouse Cinema Day – Festival 11/25
Mit dem Rotstift ans Kino
Förderkürzungen bedrohen die Filmfestivals im Ruhrgebiet – Vorspann 11/25
„Ich wollte mich auf eine Suche nach Kafka begeben“
Regisseurin Agnieszka Holland über „Franz K.“ – Gespräch zum Film 10/25
Mother Mary
Start: 21.5.2026
Good Boy – Wir wollen nur dein Bestes
Start: 4.6.2026
Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit
Start: 11.6.2026
Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war
Start: 25.6.2026
Der Meister des Filmplakats
Renato Casaro ist tot – Vorspann 10/25
The Odyssey
Start: 16.7.2026
Bitteres Fest
Start: 30.7.2026
The End Of Oak Street
Start: 13.8.2026
Frühstück bei Audrey
Start: 10.9.2026
Woher kommt dieser Hass?
Fritz Bauer Forum Bochum: Unlimited Hope Film Festival mit Human Rights Film Awards – Festival 09/25
Ein Spiegel für die politische Mitte
Eröffnung Unlimited Hope Filmfestival im Bochumer Fritz-Bauer-Forum – Festival 09/25
Zoma
Start: 28.1.2027