Schon zu Schulzeiten zog es die 1981 in Berlin geborene Nora Tschirner auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Vor zehn Jahren sah man sie dann zum ersten Mal auf der Leinwand. Serienrollen und eine Moderatorentätigkeit für MTV folgten. Mit „FC Venus“ und insbesondere „Keinohrhasen“ von und mit Til Schweiger wurde sie dann endgültig zum Star.
Nicht viele Filmfestivals in Deutschland können auf 34 Jahre Geschichte zurückblicken. Als die Duisburger Filmwoche 1977 ihre Premiere feierte, zeichnete sich langsam aber sicher ab, dass die Kohle- und Stahlindustrie nicht für immer das Rückgrat der Stadt bleiben würde. Heute wird Duisburg oft als Kontrast aus städtebaulich-abenteuerlichen Spielplätzen und verbliebenen, einkommensschwachen Arbeitervierteln dargestellt.
Manchmal klopft die Außenwelt an die Wände des kleinen und schmucken Saals im Endstation-Kino in Bochum-Langendreer. Dann lässt eine passierende S-Bahn vom anliegenden Bahnhof die Erde ein wenig zittern. Man ist, wie es sich für die Location eines „Filmfestivals des Ruhrgebiets“ gehört, dicht von gewerblich genutzten Gebäuden umbaut. Die volle künstlerische Freiheit spielt sich dagegen auf der Leinwand ab. Wie jedes Jahr ist alles erlaubt, was den Blick aufs Revier individuell genug gestaltet hat. 34 Filme sind im Programm.
1972 wurde Mark Waschke in Wattenscheid geboren. Nach einer Schauspielausbildung an der Ernst Busch-Hochschule war er in etlichen Stücken an der Schaubühne in Berlin zu sehen. Seit 2005 tritt er auch verstärkt in Film und Fernsehen in Erscheinung. Seiner Rolle als Thomas Buddenbrook in Heinrich Breloers Thomas Mann-Verfilmung folgt nun die Hauptrolle in „Habermann“, in dem Waschke einen Unternehmer im Sudetenland spielt, der es während des Zweiten Weltkriegs mit den NS-Besatzern zu tun bekommt.
Mitte November zieht es wieder Macher, Darsteller und vor allem Fans des deutschsprachigen Films in die pittoreske Innenstadt Lünens. Das dortige Kinofest bietet auch in seiner 21. Auflage die reizvolle Spannung zwischen Rotem Teppich und kreativer Nachwuchsarbeit.
Bis vor einem Jahr gab es im Kino im Vorprogramm einen Spot, der einen Vater im Gefängnis zeigte, der dort wegen Urheberrechtsverletzungen einsaß. Draußen sangen seine Kinder ein Geburtstagslied und die Mutter sagte zu ihnen:
Nun ist es zu Ende, das Jahr 2010, und es war ein gemischtes. Zum Jahresende wurden rund 1.000 digitale 3D-Leinwände gezählt, die somit ein Viertel des gesamten Kinoparks ausmachten. Jeder, der in diese neue Technologie investieren konnte, ist mit einem blauen Auge aus dem Jahr herausgegangen.
Der 1964 in Brandenburg geborene Henry Maske kann eine beeindruckende Boxkarriere vorweisen: Von 1993 bis 1996 war er amtierender Weltmeister im Halbschwergewicht, nur einen seiner 32 Profi-Kämpfe hat er verloren. Der „Gentleman“ hat maßgeblich dazu beigetragen, Boxen in Deutschland zu einem Massenphänomen zu machen.
Mitte September feierte die Filmmesse Leipzig ihren 10. Geburtstag und hat sich mittlerweile zu einer der attraktivsten Branchenveranstaltungen
gemausert.
Anfang August wurde Robert Stadlober 28 Jahre jung. Dennoch hat er bislang bereits in rund 50 Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera gestanden, in Hans-Christian Schmids „Crazy“, Marco Kreuzpaintners „Sommersturm“ und „Krabat“ oder in der Titelrolle des „Peer Gynt“ unter Uwe Janson.

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