Signs - Zeichen
USA 2002, Laufzeit: 106 Min., FSK 12
Regie: M. Night Shyamalan
Darsteller: Mel Gibson, Joaquin Phoenix, Rory Culkin, Abigail Breslin, Patricia Kalember
Ein Muster aus Kreisen und Linien kann durchaus eine beruhigende Wirkung auf seinen Betrachter ausüben. Die 200 Meter großen Kornkreise, die der verwitwete Farmer Graham Hess (Mel Gibson) auf einem seiner Felder findet, tragen jedoch weder zu seiner noch zur Beruhigung seiner Umgebung bei. Im Gegenteil, die mysteriösen Erscheinungen setzen einen wahren Medienansturm frei, lassen die Spekulationen ins Kraut schießen: Handelt es sich um Botschaften aus einer Parallelwelt? Sind die Kreise Hinterlassenschaften eines außerirdischen Besuchs? Oder ist Hess schlicht das Opfer eines gelangweilten Nachbarn geworden? Inmitten eines stetig wachsenden Chaos sucht Hess gemeinsam mit seinem Bruder (Joaquin Phoenix) und seinen Kindern (Abigail Breslin, Rory Culkin) nach einer anderen, persönlichen Lösung und macht eine finale Entdeckung, die alle Vermutungen in den Schatten stellt.
Wie bereits in seinen beiden Erstlingen "The Sixth Sense" und "Unbreakable" kreist auch der neue von M. Night Shyamalan konstruierte Weltentwurf um den Einbruch des gleichermaßen Unerklärlichen wie Übersinnlichen in den Alltag eines amerikanischen Durchschnittsbürgers, ein Gratwanderung am Rande des Abgrunds, deren überraschende Auflösung Shyamalan erneut bis zum Schluss hinaus zögert. Was sich bis dahin ereignet ist kein überkandideltes, modernes Effektspektakel, sondern zitatenreiches altmodisches Spannungskino, das den Zuschauer mit schleichendem Terror und wohldosierten Schocks gefangen hält.

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