
Leto
Russland, Frankreich 2018, Laufzeit: 129 Min., FSK 12
Regie: Kirill Serebrennikov
Darsteller: Teo Yoo, Roman Bilyk, Irina Starshenbaum
>> www.weltkino.de/film/kino/leto
Ode an russische Musiker kurz vor der Perestroika
Wo musizieren subversiv ist
„Leto“ von Kirill Serebrennikow
Viktor Zoi und seine Band Kino – im Westen sind sie nur wenigen bekannt, in Russland werden sie als Helden gefeiert. „Leto“ erzählt die Geschichte von Viktor und seinem Förderer, dem Musiker Mike Naumenko auf wunderbar leichte Art, ohne den Kontext zu verdecken. Denn schon die Liebe zu Bowie, Lou Reed oder Iggy Pop war gefährlich, selber Musik machen galt schnell als subversiv.
Der Schwarzweißfilm, der auch von der Dreiecksbeziehung zwischen Viktor, Mike und dessen Frau Natasha erzählt, bricht zugunsten von wunderbar naiven Musicalszenen immer wieder aus dem Realismus. Zoi und Naumenko sind Anfang der 90er Jahre gestorben und konnten nur noch kurz von der Perestroika profitieren. Regisseur Kirill Serebrennikow steht seit Sommer 2017 unter Hausarrest. Das ist das Russland der Gegenwart.
(Christian Meyer-Pröpstl)

„Es geht vor allem um Selbstermächtigung“
Regisseur Markus Schleinzer über „Rose“ – Gespräch zum Film 05/26
Kino als Diskussionsraum
Wissenschaft, Klima und Gespräch – Vorspann 05/26
Die Hose als Freiheit
NRW-Premiere von „Rose“ im Düsseldorfer Cinema – Foyer 04/26
Feiern im Kreis von Freunden
„Die Schwester der Braut“ im Kölner Filmforum – Foyer 04/26
„Kein großes Spektrum an Geschlechtsvielfalt“
Schauspielerin Caro Braun über „Rose“ – Roter Teppich 04/26
Das Gesicht hinter der Scheibe
Hommage an eine Kassiererin – Vorspann 04/26
Als das moderne Kino begann
Der Kinostart von „Außer Atem“ 1960 – Vorspann 03/26
Echt. Kino.
Gegen den KI-Videowahnsinn hilft nur ein Besuch im Kino – Vorspann 01/26
„Stromberg hat Relevanz für die heutige Zeit“
Ralf Husmann über „Stromberg – Wieder alles wie immer“ – Gespräch zum Film 12/25
Land ohne Kino-Geschichte
Geschlossene Zeitungsarchive verhindern eine umfassende lokale Kinoforschung – Vorspann 12/25
Grenzenlos
10. European Arthouse Cinema Day – Festival 11/25
Mit dem Rotstift ans Kino
Förderkürzungen bedrohen die Filmfestivals im Ruhrgebiet – Vorspann 11/25
„Ich wollte mich auf eine Suche nach Kafka begeben“
Regisseurin Agnieszka Holland über „Franz K.“ – Gespräch zum Film 10/25
Nürnberg
Start: 7.5.2026
Mother Mary
Start: 21.5.2026
Good Boy – Wir wollen nur dein Bestes
Start: 4.6.2026
Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit
Start: 11.6.2026
Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war
Start: 25.6.2026
Der Meister des Filmplakats
Renato Casaro ist tot – Vorspann 10/25
The Odyssey
Start: 16.7.2026
Bitteres Fest
Start: 30.7.2026
The End Of Oak Street
Start: 13.8.2026
Frühstück bei Audrey
Start: 10.9.2026
Woher kommt dieser Hass?
Fritz Bauer Forum Bochum: Unlimited Hope Film Festival mit Human Rights Film Awards – Festival 09/25
Ein Spiegel für die politische Mitte
Eröffnung Unlimited Hope Filmfestival im Bochumer Fritz-Bauer-Forum – Festival 09/25