Farinelli - Il Castrato
Belgien/Frankreich/Deutschland/Italien 1994, Laufzeit: 110 Min., FSK 12
Regie: Gérard Corbiau
Darsteller: Stefano Dionisi, Enrico Lo Verso, Jeroen Krabbe, Elsa Zylberstein, Caroline Cellier, Omero Antonutti, Marianne Basler
Pompös
Marylou (161), 14.01.2004
Ich steh ja sowieso auf barocke Filme, und dieser verspricht nicht zuviel: 1A Ausstattung, sehr opulent, elegant, stellenweise schön kitschig, klasse Athmo.
Farinelli ist ein schöner Kastrat ( ja, die Jungs gab es echt) - was lustig ist, denn Farinelli war ein hässlicher Vogel mit monströsem Überbiss und dickem Hintern, was ich nachträglich recherchiert habe ( der Fim ist spannend!), der es schafft, mit seinem hohen C Frauen zur Bewußtslosigkeit oder zum Orgsamus zu singen. Dafür alleine lohnt es sich schon! Er war wohl das, was heute die Boygroups für die Teens und David Bowie für die älteren Ladies ist.
Eine wunderbar erzählte Lebensgeschichte, eine sehr unterhaltsame Reise in die Zeit des Rokkoko. Die Stimme Farinellis wurde im Studio "gemischt" und so produziert, das sie exakt dem typischen "Kastratentenor" entspricht- irre!
Angucken.
Musik mit Pomp ... und schöne Bilder
Liebster (33), 16.05.2001
Vielleicht machen Sie´s wie ich: Ich habe den Film angeschaut weil ich eine Schwäche für die Kostüme der damaligen Zeit habe und weil das Kastratenthema ein soooo delikates Thema ist. Und weil die Musik so schön ist, sind mir die Schwächen der Verfilmung nicht so aufgefallen. Sie lesen es sicher schon zwischen den Zeilen: So recht empfehlen mag ich diesen Film nicht, er erschien mir langweilig. Allerdings: Die CD mit der Musik kaufe ich mir irgendwann! :-)

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