Gerne geredet wurde damals darüber nicht: Viele Personen in leitenden Positionen der jungen Bundesrepublik Deutschland hatten eine Vita, die deutliche Berührungspunkte mit dem NS-Apparat aufwies. Darunter Politiker wie Kiesinger oder Genscher, die für Jahrzehnte noch die Geschicke des Landes maßgeblich mitgestalteten. Einen fiktiven Fall hat sich der Düsseldorfer Autor Martin Conrath für seinen Roman „Das Archiv des Teufels“ vorgenommen. Ein vor der Ernennung zum Minister stehender Nazi möchte von ihm während des Kriegs verübte Gräueltaten vertuschen, aber zwei Agenten wollen ihn vor Gericht bringen.
Martin Conrath: „Das Archiv des Teufels“ | Mi 22.2. 18 Uhr | Zentralbibliothek Düsseldorf | 0211 899 43 99
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