Gender, das Zusammenspiel von sozialem und biologischem Geschlecht, lässt sich performativ neu verhandeln. „Orlando“ nach Virginia Woolfs gleichnamigen Roman erzählt davon über Jahrhunderte hinweg: Orlando, geboren im 16. Jahrhundert als junger Adliger, fällt in einen tiefen Schlaf und erwacht als Frau. Von da an durchstreift die Figur verschiedene Zeiten bis ins Jahr 1928, in dem Woolfs Roman erscheint. Die Inszenierung des Schauspielhauses Bochum und der Folkwang Universität der Künste widmet sich Fragen nach Geschlecht, Zeit und Selbstverständnis und zeigt, wie fließend Identität sein kann.
Orlando | Sa 20.12. (P) 19.30 Uhr, So 21.12. 19 Uhr | Schauspielhaus Bochum, Kammerspiele
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