Kann man mit wenig heiteren Titeln wie „Leidkultur“ das Publikum begeistern? Der Berliner Rapper Amewu kann es – in der Weststadthalle Essen überzeugte er durch Rap mit Tiefgang.
Theresa Hahl plädiert gegen Herzen aus Beton, der Rest liebt das Betonherz der Ruhr-Uni: Unterhaltsame Slam- und Literaturbeiträge bei der Offenen Treibgut-Lesebühne.
„Wölfi“ Wendland kandidiert für das Amt des Bochumer Oberbürgermeisters. Sein bürgernahes Programm dürfte nicht nur für Fans interessant sein.
Der neue Gürzenich-Kapellmeister Francois-Xavier Roth stellte sich in Köln vor und nahm die Vorbereitungen für die nächste Saison auf.
Die Beschleunigung der Welt und die Miniaturisierung der Technik beschäftigen die Ausstellung „Das mechanische Corps“, die zurückblickt auf die Ästhetik älterer, einfacher und langsamerer Maschinen wie die aus der Vorstellungswelt von Jules Verne.
Die sieben für den 40. Mülheimer Dramatikerpreisnominierten Stücke werden in zehn Vorstellungen gezeigt, eine Gelegenheit, herausragende Arbeiten nah beisammen zu sehen.
Ab 15.5. bringt eine breite Auswahl zeitgenössischer Künstler aktuelle Werke nach NRW und verbindet damit auch ein Stück weit die Rhein-Ruhr-Region.
Mysteriöse Frauen, düstere Machenschaften und nervige Filmproduzenten: Das Broadway-Musical wird am Theater im Rathaus als Hommage und mit viel Witz erzählt.
Machoattitüde? Fehlanzeige. Rapper Amewu zeigt, dass HipHop anders geht: Mit Wut im Bauch und kritischen Texten bietet er das Kontrastprogramm.
Franz Kafkas Klassiker wird als Krimi zu einem atmosphärischen Fest medialer Popkultur-Versatzstücke. Verantwortlich zeichnet Romy Schmidt.

Zwei Highlander
Die Filmstarts der Woche
Kreislauf des Alltäglichen
Yuko Mohri, Ei Arakawa-Nash und die Sammlung von Inge Baecker im Kunstmuseum Bochum – kunst & gut 05/26
Globales Waldbaden
„Mythos Wald“ im Gasometer Oberhausen – Ruhrkunst 05/26
Im Doppelpack
Joana Mallwitz trifft Alice Sara Ott in Essen und Köln – Klassik an der Ruhr 05/26
Weitsicht bei Nacht
Pfingstoratorium „Die Sieben Gaben“ im Kölner Dom – Klassik am Rhein 05/26
Nomen est omen
„Die Namen“ von Florence Knapp – Literatur 05/26
Naturforscher im Alltag
„Kinderleichte Experimente für draußen“ von Christine Sinnwell-Backes u. Timo Backes – Vorlesung 05/26
Strukturen der Lebenswelt
Carl Grossberg im Wuppertaler Von der Heydt-Museum – Kunst in NRW 05/26
Geschenkte Freizeit
Teil 1: Lokale Initiativen – Die Agentur Wake Up Communications Düsseldorf
Schrott im Museum
Ausstellung über Abfallentsorgung im Dortmunder U – Ruhrkunst 05/26
Erfolge in dürren Zeiten
7. Circus Dance Festival in Köln – Tanz in NRW 05/26
Kurz frei
Arbeit schläft nie. Auch ihre Jünger nicht – Glosse
Liebe gegen Perfektion
Uraufführung von Sarah Nemtzovs Oper „Wir“ in Dortmund – Oper in NRW 05/26
„Zurücklehnen und staunen“
Kurator Christian Höher über „Origins – Die Schönheit des Lebens“ im Wuppertaler Visiodrom – Interview 05/26
„Je länger ein Arbeitstag dauert, desto unproduktiver wird er“
Teil 1: Interview – Gewerkschafter Stephan Krull über kürzere Arbeitszeiten und gesellschaftliche Teilhabe
Haare zu lang, Röcke zu kurz
„Swinging Cologne“ von Stefan Winges – Textwelten 05/26
Vertrauen durch Bildung
Was tatsächlich gegen Arbeitslosigkeit hilft – Europa-Vorbild Dänemark
Altes Thema neu erzählt
„Picture a day like this“ an der Oper Köln – Oper in NRW 05/26
Die kleinen Erfolge feiern
Brookln Dekker in Bochum – Musik 05/26
Kein schöner Zug
Holgers letzte Worte – 05/26
Klassenkampf von oben
Teil 1: Leitartikel – CDU und SPD wenden sich gemeinsam gegen arbeitende Menschen
„Es geht vor allem um Selbstermächtigung“
Regisseur Markus Schleinzer über „Rose“ – Gespräch zum Film 05/26
„Kunst kann helfen, auf die Welt zu reagieren“
Intendant Olaf Kröck über die Ruhrfestspiele Recklinghausen 2026 – Premiere 05/26
Abstieg in die Fleischerei
„Faulender Mond“ am Essener Grillo-Theater – Prolog 05/26
„Lebensverläufe, die wenig Beachtung gefunden haben“
Kuratorin Meta Marina Beek über „Die Kids sind nicht Alright!“ im Bochumer MUT – Sammlung 05/26