Freitagnacht am Dortmunder Hauptbahnhof, vielleicht nicht der gemütlichste Ort. Vor allem dann nicht, wenn man feststellt: Das Ruhrgebiet ist, entgegen anderslautender Parolen, eben doch keine Metropole.
Rechte und Konservative wollen das Gedenken an die NS-Zeit am liebsten abschaffen, um unbehelligt ihre menschenverachtende Agenda umzusetzen. Dagegen braucht es eine radikale Aufklärung, die unbequeme Fragen stellt und den Bogen zur Gegenwart schlägt.
Das Forum trägt den Namen des Juristen, der unverzichtbar war für die Aufarbeitung der NS-Verbrechen. Sie tritt mit Aufklärung und Dialog für Menschenrechte ein.
Im Juli und August gibt es ein paar schöne Sommerfilme, die jeden echten oder virtuellen Strandausflug erst perfekt machen.
Eine fantasievolle Ode an das Kino als Ort des kollektiven Träumens und der Hingabe: Bi Gans „Resurrection“.
In den Werken des diesjährigen Programms positioniert sich die freie Szene unter anderem zum Krieg in Europa, zu Veränderungen der Arbeitswelt und Gefahren für die Demokratie. Vom 3. bis zum 21. Juni.
Tina El-Fayoumy inszeniert Otfried Preußlers Kinderbuch mal an einem Vorhang zwischen zwei Bäumen, mal auf scheinbar wackeligen Brettern. Vier Jazzmusiker begleiten das Stück mit einem neuen Soundtrack. Am 19. Juli zu sehen.
Im besonders für Kinder reizvollen Stil eines Comics erzählen Moni Port und Claudia Weikert humorvoll von den ersten Schultagen eines Kindes und fangen so Ängste, Scham und Verlorensein spielerisch ein.
Ein räumlicher Neuanfang ist nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder anstrengend und mental fordernd. Die walisische Autorin Nicola Davies nähert sich dem Thema auf kreative Weise.
Der Pianist spielt am 8. Juli zusammen mit dem von Kent Nagano geleiteten Deutschen Symphonie-Orchester Berlin Werke von Bach, Beethoven und Dvořák.
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