Die „unsichtbare Hand“ des Adam Smith ist ans Tageslicht getreten. Schrammen zieren ihre Oberfläche und nur der heilsame Verband aus staatlichen Steuerreserven vermag den morbiden Anblick zu überdecken. Aber die finanztherapeutische Maßnahme, der nach „Gewinne privatisiert, aber Schulden sozialisiert“ werden, wie es der deutsche Schriftsteller Ingo Schulze prägnant formulierte, erzürnt nicht mehr nur den Gerechtigkeitssinn linkspolitischer Fraktionen. Spätestens seit der Debatte um den Anthropologen und Occupy-Vordenker David Graeber, dessen Thesen Zustimmung bis in den FAZ-Leitartikel eines Frank Schirrmacher fanden, ist das Label einer gesellschaftskritischen Linken im Zentrum tagespolitischer Diskurse angekommen.
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