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Kann auch friedlich stattfinden: Das Zusammenleben der Kulturen
Foto: Amélie Kai

Gewaltige Lesung

07. November 2014

Vier Autoren aus vier Ländern lesen aus ihren Werken

“Du machtest ja zur Hölle die beglückte Erde“ – die im Rahmen der Shakespeare-Wochen stattfindende Lesung steht im Zeichen dieses Satzes aus „Richard III“. Die "Gruppe 2014 der Bochumer Literaten" lädt gemeinsam mit dem Armenisch-Akademischen Verein am 8. November in das Kunstmuseum ein, in dem die armenische Journalistin Muriel Mirak-Weißbach, die jüdische Schriftstellerin Jay Monika Walther, der kurdische Lyriker Hussein Habasch und der türkische Autor Doḡan Akhanli aus ihren Werken lesen. Das Thema der Lesung lautet „Gewalt“. Grund für die Wahl dieses Motivs ist neben dem 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges die aktuelle Situation weltweit: tagtägelich werden viele Menschen mit Krieg und Gewalt konfrontiert. Durch den Samstagabend führt Ralph Köhnen, Professor für Neuere Deutsche Literatur an der RUB; die Konzertpianistin Armine Ghuloyan sorgt für die musikalische Begleitung am Flügel. Die Lesung soll das Thema „Gewalt“, mit dem sich Shakespeare auf viele Weisen befasste, durch die Beiträge der vier Autoren unterschiedlicher Abstammung aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten.

Das Thema Gewalt beschäftigte auch Regisseur Fatih Akin im Rahmen der Dreharbeiten zu seinem aktuellen Kinofilm "The Cut", der das Schicksal des Schmiedes und Familienvaters Nazaret zu der Zeit des Völkermordes an den Armeniern beschreibt.

Internationale Lesebühne | Sa 8.11. 19:30 - 22 Uhr | Kunstmuseum Bochum

Alina Seiche

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