„Was tun“ lautet in diesem Jahr kurz und knapp der Fokus des Internationalen Frauenfilmfestivals Dortmund I Köln (IFFF). Es müsse etwas getan werden, angesichts weltweiter ökologischer und politischer Krisen, ist im Programmheft zu lesen. „Wie können entsprechende Gegenentwürfe aussehen? Welche Strategien des Widerstands und Formen des Protests sind möglich und wie positionieren sich vor diesem Hintergrund Künstlerinnen und Filmemacherinnen?“.
Die 1972 in Berlin geborene Nicolette Krebitz steht bereits seit ihrem zehnten Lebensjahr vor der Kamera. Einen Karriereschub erlebte sie 1997 mit „Bandits“, in dem sie nicht nur mitspielte, sondern auch selbst komponierte Lieder sang. Als Darstellerin pendelte sie daraufhin zwischen Kino („Fandango“, „Die Männer ihrer Majestät“) und Fernsehen...
Jürgen Brügger (Jahrgang 1969) und Jörg Haaßengier (Jahrgang 1972) trafen 2003 im Postgraduiertenstudium an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) zusammen. „Kopfende Haßloch“ war ihr gemeinsamer Diplomfilm, „Ausfahrt Eden“ ist ihr erster Kinofilm.
Das Internationale Frauenfilmfestival findet dieses Jahr wieder in Dortmund statt. Rückenwind bekommen die Macherinnen von den neuesten politischen Umwälzungen als auch von aktuellen Arthouse-Hits...
Mit sechs Lola-Nominierungen ist Tom Tykwers Beziehungskomödie "Drei" der große Favorit beim diesjährigen Deutschen Filmpreis. "Poll", "Wer wenn nicht wir" und "vincent will meer" gehen mit jeweils fünf Nominierungen ins Rennen...
Nadja Uhl erregte bereits 2000 in Volker Schlöndorffs „Die Stille nach dem Schuss“ internationales Aufsehen. Die 1972 in Stralsund geborene Schauspielerin glänzte danach im Oscar-nominierten niederländischen Film „Die Zwillinge“, in Andreas Dresens „Sommer vorm Balkon“ oder in preisgekrönten Fernsehfilmen wie „Nicht alle waren Mörder“ oder „Mogadischu“. In „Dschungelkind“ spielt sie nun Doris Kuegler, die ihre Familie bei einem indigenen Volk fernab der Zivilisation großzog.
Die Wiener Regisseurin Jessica Hausner, Jahrgang ’72, gewann bereits mit ihrem Diplomfilm „Interview“ 1999 in Cannes den Prix du Jury der Cinéfondation. Gemeinsam mit Barbara Albert („Böse Zellen“) u.a gründete sie die Produktionsfirma Coop99. Nach „Lovely Rita“ und „Hotel“ ist „Lourdes“ ihr dritter Kinofilm.
David Sieveking, Jahrgang '77, arbeitete bereits als Cutter, Regieassistent und Schauspieler für das Fernsehen, bevor er in Berlin Regie studierte. Nach diversen Kurzfilmen ist „David wants to fly“ sein erster Kinofilm.
Die Österreicher Tizza Covi und Rainer Frimmel, beide Jahrgang '71, studierten in Wien an der Höheren Grafischen Lehr- und Versuchsanstalt. Nach Auslandsstipendien realisierten sie drei Dokumentarfilme. „La Pivellina“ ist ihr erster Spielfilm.
Riad Sattouf, Jahrgang 1978, wuchs in Algerien, Libyen und Syrien auf – 1988 kam er nach Frankreich. Seit 2000 ist er erfolgreicher Comiczeichner und -autor. „Jungs bleiben Jungs“ ist sein Filmdebüt.

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