Mit wechselndem Erfolg ist die „Ruhr 2010“ zu Ende gegangen. Es war nicht selten ein Beweis für das kulturelle Potenzial des Ruhrgebiets, für die Begeisterungsfähigkeit seiner Bewohner, für die vielfältigen Ideen und Konzepte seiner kreativen Köpfe. trailer hat diese spannenden zwölf Monate kritisch begleitet, und Ihnen als LeserInnen mit Vorankündigungen der „Local Heroes“-Veranstaltungen oder dem Nachbericht zum „Melez“-Multikultizug die Bandbreite der Kulturhauptstadtevents nahe gebracht. Nun sollte der Weg geebnet sein für „Ruhr. 2011“, denn auch im neuen Jahr wird die Region nicht müde werden, ihre kulturellen Möglichkeiten mit Hilfe des verstärkten Interesses dafür gewinnbringend zu nutzen. trailer wird 2011 als Qualitätsmagazin für den kulturinteressierten Ruhri ausgebaut werden, nicht zuletzt, um auch den hohen Standard seines umfangreichen Filmteils weiterzuentwickeln.
Die Filmszene des Ruhrgebiets zeichnet sich durch viele engagierte KinobetreiberInnen aus, deren unermüdlicher Einsatz auch weiterhin die Vielfalt der Kinolandschaft garantiert. Ab unserer Februar-Ausgabe werden wir daher in trailer diese KinomacherInnen und ihre speziellen, ungewöhnlichen und gemütlichen Spielstätten vorstellen. In vielen Kinos der Region finden außerdem Previews, Sondervorführungen und exklusive Premieren in Anwesenheit prominenter Gäste statt. Um den Servicecharakter des trailer weiter anzupassen, beginnen wir bereits jetzt, unsere LeserInnen im Vorfeld über diese Sonderveranstaltungen zu informieren – denn Kino ist weit mehr als das Filmeschauen außerhalb der eigenen vier Wände.
Mit zwei weiteren Neuerungen im Aufbau unseres Kinoteils soll Ihnen ebenfalls die Auswahl der für Sie passenden Kinofilme erleichtert werden. Mit dem neuen Film-ABC werden Sie die in diesem Heft besprochenen Neustarts des Monats noch bequemer finden können. Ab der kommenden Ausgabe soll Ihnen bei der Qual der Wahl zum richtigen Film zusätzlich mit unserem Kritikerspiegel geholfen werden. Eine Reihe von Filmjournalisten, die für regionale und überregionale Medien schreiben, werden mit einer Top-5 des Monats die Auswahl der für Sie interessanten Kinofilme erleichtern. Begleitet von unseren Filmrezensionen, Interviews und Hintergrundinfos wollen wir nicht nur durch die polyzentrische Kinoszene begleiten, sondern auch deutlich machen, welches Potential an Filmkunst in den hiesigen Sälen und Infrastrukturen liegt. Nur weil der große Name „Kulturhauptstadt“ weg ist, heißt das noch lange nicht, dass die Projektoren still stehen und die Leinwände nicht mehr beleuchtet werden.
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