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30.05.2010
Diese Rezension enthält Spoiler!
Eine Regierung, die auf einem fernen und für Außenstehende lebensfeindlichen Planeten einen Rohstoff abbauen lässt, den es nur dort gibt und in der Heimat hohen Profit verspricht, ohne sich jedoch um die ökologischen Konsequenzen für diese Welt zu scheren. Eine Hauptfigur, die sich einem Stamm der Ureinwohner dieses Planeten anschließt und von ihnen nach anfänglichen Vorbehalten als einer von ihnen akzeptiert wird und dort eine Gefährtin findet. Die gleiche Hauptfigur reitet im Folgenden auf einem großen (anfangs) furchteinflößenden einheimischen Tier und wird sogar zum Anführer aller Stämme dieser Ureinwohner, kämpft mit ihnen gegen den Ressourcenabbau und kann ihn sogar stoppen...
Ja, Frank Herbert hat 1965 mit ?Der Wüstenplanet? einen Klassiker veröffentlicht. Aber kommen wir nun zu ?Avatar?:
Es ist ja nicht so, dass bei diesem 2009 von James Cameron inszenierten Film alles an ?Dune? erinnert. Einiges erinnert nämlich auch an ?Der mit dem Wolf tanzt?, und auch Ähnlichkeiten zu Final Fantasy (ob nun Film oder Spieleserie) sind mir aufgefallen. Denn hier wie dort sehen die Ureinwohner ihren Planeten als eigenständiges Lebewesen an und leben mit ihm in friedlicher Koexistenz.
Natürlich gibt es aber auch unverbrauchte Ideen: Im Gegensatz zu Kevin Costners Western geht in "Avatar" die Hauptfigur Jake Sully nicht selbst zu den Ureinwohnern, den Na'vi, sondern kontrolliert dazu einen künstlich erschaffenen Körper, den Avatar.
Die Story mag nicht originell sein - mich hat die Handlung zu keinem Zeitpunkt überrascht - aber immerhin wurde auch eine Portion auf die Gegenwart bezogene Gesellschaftskritik in die Handlung eingebaut. Trotzdem handelt es sich bei "Avatar" um (nicht nur durch die 3D-Effekte) optisch beeindruckendes Bombastkino. Wer so etwas mag, sieht einen Film, dessen Geschichte das Rad nicht neu erfindet, der aber über 2 1/2 Stunden zu unterhalten weiß. Und das ist doch auch was.

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