
Sterben
Deutschland 2024, Laufzeit: 180 Min., FSK 16
Regie: Matthias Glasner
Darsteller: Lars Eidinger, Corinna Harfouch, Lilith Stangenberg, Anna Bederke, Ronald Zehrfeld, Hans Uwe Bauer, Robert Gwisdek, Saskia Rosendahl
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family business
Raspa (407), 05.05.2024
Man fühlt sich erinnert an die großen, teilweise auch autobiografischen Filme von Ingmar Bergman, "Szenen einer Ehe", "Fanny und Alexander" und einige andere mehr. Sicher gibt es große Unterschiede im Hinblick auf Zeit und Gesellschaft, aber was beide Regisseure verbindet, ist der unerbittliche Blick auf die Verwundungen, die das Familienleben schlägt. Und ähnlich wie Bergman damals stehen Glasner hervorragende Schauspieler und Schauspielerinnen zur Verfügung, die seine Intentionen umzusetzen verstehen. Dies gilt für alle Hauptrollen, da möchte ich niemanden hervorheben. Es ist schwere Kost gewiss, aber das Ansehen lohnt sich.
Der Anti-Rosamunde-Pilcher-Film
Olli (95), 30.04.2024
Namensgeber für den Film ist wohl das Orchesterwerk, das Bernard (Robert Gwisdek) komponiert hat. Aber auch sonst geht es im Film um das Thema Sterben und auch Leben. Ja und es geht um die Liebe im richtigen Leben. Sie kommt als Anti-Rosamunde-Pilcher-Version daher. Für mich inhaltlich gut, aber etwas überhöht dargestellt. Aber vielleicht kenne ich das richtige Leben (und Sterben) nur noch nicht wirklich?!
Bernard ist mit allem unzufrieden: mit der Arbeit seines Freund Tom dem Dirigenten, mit dem Orchester, mit sich selbst, mit seinem Stück. Ihn treibt die Frage nach der wahren Kunst um (vielleicht auch nach dem wahren Leben): Sinngemäß ist es der schmale Grat zwischen den zu befriedigenden Massen und den abgehobenen Intellektuellen. Ein Anspruch, dem Bernard glaubte, nicht gerecht werden zu können...

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