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James Bond 007 – Keine Zeit zu sterben

James Bond 007 – Keine Zeit zu sterben
USA, Großbritannien 2020, Laufzeit: 163 Min., FSK 12
Regie: Cary Joji Fukunaga
Darsteller: Daniel Craig, Ana de Armas, Rami Malek, Dali Benssalah, Léa Seydoux, Ralph Fiennes, Naomie Harris
>> www.upig.de/micro/KeineZeitZuSterben

Meine Meinung zu diesem Film

Ana de Armas
Matt513 (256), 26.10.2022

Daniel Craig hat fertig. Darüber dürfte er selbst ziemlich erleichtert sein. Die Rolle ist ihm dem Vernehmen nach zum Schluß mehr eine Bürde gewesen. Es war dann auch genug. Craig wird nicht jünger und mit ihm sowie der juvenilen Léa Seydoux hat der Film einen Eintrag in der notorischen Kategorie „Total unglaubwürdiges Bond-Liebespaar“ geschafft (den Hinweis auf Rami Malek in der Kategorie „Total unglaubwürdiger Bond-Bösewicht“ denke man sich analog). Daß sein Abgang aus dem Franchise nun aber so dezidiert in Szene gesetzt wurde, könnte man auch als Abschied von dem bisherigen Paradigma deuten, wonach Bond stets weiß bzw. männlichen Geschlechts gewesen ist. Craig war schließlich nicht der erste Bond-Darsteller, der ausgewechselt wurde.

Die Diskussion läuft seit längerem und mit Lashana Lynch als Nomi präsentiert sogar der Film selbst den, Verzeihung, die nachfolgende 007. Lynchs Nomi, speziell mit Blick auf ihre Ansage an Bond, kam mir allerdings unsympathisch vor. Das hatte er nach all den Jahren im Dienste des Königreichs nicht verdient, verbal abserviert zu werden. Und ihr Auftritt als kurzgeschorene, kampfanzugtragende Amazone, die sich wie Spiderman davonmacht, war die reinste Travestie. Daß dieser im Film *klatsch* an einer harten Wand endet, kam da nicht ungelegen.

Es scheint, als ob nach dem Willen der Drehbuchschreiber (ist das wirklich ihr eigener) der alte Bond nun im Hauruckverfahren entsorgt werden soll; weg mit den alten Zöpfen, runter vom Podest, so!

Meine besten Wünsche, sollte das der Weg sein, den das Franchise nehmen soll. Dann allerdings ginge ich in die Offensive und wäre aufgrund ihres famosen, leider viel zu kurzen Auftritts für – Ana de Armas! Ihr Einsatz als stilettotragende Rundum-Kampfmaschine ist zwar komplett over the top, aber das passte zu den letzten Bondfilmen. De Armas' Paloma hat Stil, den augenzwinkernden Esprit, der Bond ausmacht ebenso, wie sie trinkfest ist, kann eine Maschinenpistole mit dem ausgestreckten Arm fangen (ja, ja, over the top; ach, was schreib ich) und sofort auf multiple Weise einsetzen. Schließlich, de Armas bedeutet 'von Waffen' bzw. sinngemäß 'der Waffen', also Ana der Waffen; fast ein Kampfname, also wenn das keine Vorbestimmung ist! Ein wahrer Engel des Todes; ihr unglaubliches, hoch- bzw. tiefgeschlitztes Abendkleid eine Waffe für sich. Noch Fragen, liebe Produzenten? Bitte verpflichten.

Gut in Form
Das Auge (322), 23.10.2021

Daniel Craig war gut in Form, als der Film gedreht wurde. Das fällt wirklich auf. Rami Malek ist ein wenig blass als Bösewicht. Léa Seydoux bezaubert. Bonds Schmerz ist daher verständlich.

Ich habe den Film auf der größten Leinwand von Dresden im Rundkino gesehen und das ist selbstverständlich die Empfehlung: Je größer die Leinwand, desto besser. Ein Film fürs große Kino: große Gefühle (!), natürlich auch Aktion, die nicht so als Selbstzweck daherkommt, sondern der Story dient. Einerseits typisch Bond, aber auch gereifter, hart und weich zugleich.

Sehr empfehlenswert, es hilft ein wenig, wenn man das Craig / Bond-Werk kennt.

Typisch Bond
mobile (160), 20.10.2021

Der Hype um den neuen Bond war groß und dementsprechend auch die Erwartungen. Letztlich war alles dabei, was ein Bond Film benötigt. Insofern war es keine Enttäuschung. Da die letzten Bonds aber schon etwas zurück liegen, konnte ich mit den zahlreichen Anspielungen nicht so viel anfangen. Für die diesmal ungewöhnlich häufigen ruhigen Szenen hätten die Dialoge etwas ausgereifter sein können. So wirkten sie oft recht banal, um nicht zu sagen kitschig.
Das es der letzte Bond mit Daniel Craig war, ist bekannt. Bleibt die Frage, wer das Erbe antreten darf? Ich wäre für eine Frau!

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