Fünf Jahre lang reiste Ron Fricke, der seine Karriere als Kameramann bei Godfrey Reggios „Koyaanisqatsi“ begann, für „Samsara“ über fünf Kontinente und brachte beeindruckendes Bildmaterial mit, das er kunstvoll zu einem Kaleidoskop visueller Eindrücke verwob. Thema ist bei Fricke nach wie vor das Verhältnis zwischen Natur und menschlicher Zivilisation – im Guten wie im Bösen. Ein Bilderreigen mit Sogwirkung, der Schönheit und Wahnsinn aneinander reiht.
Vater, Mutter, Baby. Tim ist acht Monate alt und hält seine Eltern Livia (Alexandra Maria Lara) und Marco (Sebastian Blomberg) mächtig auf Trab. Das führt zu unorthodoxem Alltagsverhalten und nächtlichen Autofahrten, die Tim ruhig stimmen. Dann kommt es dicke: Der Junge wird versehentlich entführt. Zusammen mit Bestsellerautor Martin Suter schuf Christoph Schaub die skurrile Komödie „Nachtlärm“.
Dass Animationsfilme auch schaurig gruseln dürfen, demonstrierte Chris Butler bereits 2005 mit „Tim Burton’s Corpse Bride“. Gemeinsam mit Sam Fell erzählt er in seinem neuen 3D-Stop-Motion-Abenteuer „ParaNorman“ von dem jungen Norman, der die paranormale Gabe besitzt, mit Toten zu kommunizieren. Als Zombies die Stadt heimsuchen, setzt der Junge zum humanoid-morbiden Dialog an.
„Ekel“, „Rosemaries Baby“, „Der Mieter“ - Roman Polanski lehrte dem Kino inspiriert das Gruseln, ohne sich im Genre-Trash zu verlaufen. Stilsicher wanderte er seit je durch die Genres, ob Komödie („Tanz der Vampire“) oder Film Noir („Chinatown“). Bis heute tragen seine Werke eine eigene Handschrift. „Roman Polanski: A Film Memoir“ erzählt von Werk und vom kontroversen Leben eines ebenso gefeierten wie verfluchten Filmemachers.
Außerdem neu in den Ruhr-Kinos: das Science-Fiction-Remake „Total Recall“ mit Colin Farrell, die 3D-Doku „Katy Perry: Part of Me“ und die deutsche Beziehungskomödie „Frisch gepresst“ nach dem gleichnamigen Buch von Susanne Fröhlich.
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