Den Kleinstadtmief hinter sich lassend gelingt es dem Protagonisten in „Einfach das Ende der Welt“, sich als Künstler zu etablieren. Wegen einer tödlichen Erkrankung möchte er zum Abschied seine einst abrupt von ihm verlassene Familie besuchen. Nach zwölf Jahren des Schweigens kehrt er zurück in den Ort seines Aufwachsens und sieht sich konfrontiert mit alten Verhaltensmustern und neuen Vorwürfen. Das autobiografische Züge aufweisende Stück von Jean-Luc Lagarce gewann in der Inszenierung von Christopher Rüping 2021 den Nestroy-Theaterpreis in der Kategorie „Beste deutschsprachige Aufführung“.
Einfach das Ende der Welt | Do 3. (P), Fr 4. + Sa 5.2. je 19.30 Uhr | Schauspielhaus Bochum | 0234 33 33 55 55
Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen?
Als unabhängiges und kostenloses Medium ohne paywall brauchen wir die Unterstützung unserer Leserinnen und Leser. Wenn Sie unseren verantwortlichen Journalismus finanziell (einmalig oder monatlich) unterstützen möchten, klicken Sie bitte hier.

„Beethoven bleibt in voller Strahlkraft erhalten“
Regisseurin Claudia Bossard über „Clockwork Orange“ am Bochumer Schauspielhaus – Premiere 10/26
Die Läuterung der Bösen
„Der Sturm“ im Schlosspark Bochum Weitmar – Prolog 07/26
Freiheit gegen Tyrannei
„Die Räuber“ am Bochumer Schauspielhaus – Prolog 06/26
Schrecken aus Eis und Finsternis
Fidena in Bochum: Marionetten aus Eis gleiten auf Virginia Woolfs Wellen – Bühne 05/26
Suchen, Finden – und Verlieren
Benedict Wells‘ „Vom Ende der Einsamkeit“ am Schauspielhaus Bochum – Bühne 03/26
„Das Stück stellt uns vor ein Dilemma“
Regisseurin Mateja Koležnik über „Catarina oder Von der Schönheit, Faschisten zu töten“ in Bochum – Premiere 02/26
„Totaler Kulturschock. Aber im positiven Sinn“
Schauspielerin Nina Steils über „Amsterdam“ am Bochumer Schauspielhaus – Premiere 12/25
Kampf, Verlust und Liebe
Vorweihnachtliche Stücke für junges Publikum im Ruhrgebiet – Prolog 11/25
„Subjektive Wahrnehmung ist verboten“
Regisseurin Jette Steckel über „Das große Heft“ am Bochumer Schauspielhaus – Premiere 10/25
„Der Text hat viel mit heute zu tun“
Regisseurin Felicitas Brucker über „Trommeln in der Nacht“ am Bochumer Schauspielhaus – Premiere 04/25
Vorlesestunde mit Onkel Max
Max Goldt in den Kammerspielen Bochum – Literatur 01/25
Gegen Remigrationspläne
Elfriede Jelineks „Die Schutzbefohlenen – Was danach geschah“ am Schauspielhaus Bochum – Prolog 05/24
Ein Baum im Herzen
„Eschenliebe“ am Schauspielhaus Bochum – Prolog 03/24
Siehst du, das ist das Leben
„Der erste fiese Typ“ in Bochum – Theater Ruhr 06/23
Mit Psyche in die Unterwelt
„Underworlds. A Gateway Experience“ am Schauspielhaus Bochum – Prolog 01/23
Tanz aus der Trauer
Tachotinta im Mülheimer Ringlokschuppen
Anatolischer Drache
Gaye Su Akyol im Konzerthaus Dortmund
Grooves gegen Gewalt
Das Peng Festival in der Zeche Carl Essen
Der Zauber der Tiere
Franz Marc in der Kunstsammlung NRW Düsseldorf
Die Wege der Waren
Die Kunsthalle Dortmund startet ihr Programm
Intelligenter Indiepop
Stina Holmquist im subrosa Dortmund
Wie klingt Licht?
Scheinzeitmenschen & Yenga im domicil Dortmund
Malen im 21. Jahrhundert
„Zerfallende Wirklichkeiten“ in der Situation Kunst in Bochum
Gaming unter der Sternenkuppel
„Im Orbit“ im Planetarium Bochum
Erst reden, dann tanzen
Mina Richman in den Bochumer Kammerspielen