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Lässt sich manchmal digital fotografieren: Lisa Mertens

Cinema is dead!?

18. September 2014

Romantik und Pragmatik des Kinos

Schier endlose, geradezu sinnbefreite Diskussionen. Über Quarter Pounder mit Käse und das metrische System, Fußmassagen, Milchshakes für 5 Dollar. Legendäre Szenen, in denen Uma Thurman mit John Travolta zu Chuck Berrys „C‘est la Vie“ twistet oder eine Leiche im Haus zu einer heiklen „Bonnie-Situation“ wird. 20 Jahre ist es nun her, dass Quentin Tarantino Gäste und Jury in Cannes mit „Pulp Fiction“ begeisterte und dafür gleich die Goldene Palme absahnte. Doch in diesem Jahr platzte er zum Jubiläum des Films beim Festival in Cannes mit seiner niederschmetternden Meinung zum Kino heraus: „Was ich als Kino kannte, ist tot.“ Dass mittlerweile kaum noch ein Kino 35mm projiziere, ja auch die meisten Filme digital gedreht werden, ist für den Freund des analogen, haptischen Filmmaterials der Untergang des Kinos. Kino sei nun nicht mehr als eine öffentliche Fernsehausstrahlung. Tarantino, der in „Inglourious Basterds“ alle Nazi-Schergen und sogar Hitler mit dem damals noch sehr explosiven Zelluloid in die Luft sprengte, hält weiter an dem klassischen Material fest. Und damit steht er nicht alleine da. Auch J.J. Abrams und Christopher Nolan weigern sich, digital zu drehen. Nun haben genannte Regisseure sich entschlossen, auf die Filmstudios einzuwirken, dass sie einen Deal mit Kodak, dem letzten Produzenten der Filmrollen, eingehen und so das wertvolle Material vor der Versenkung bewahren.

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