In ihrer Heimat Portugal und ihrer Wahlheimat England war Paula Rego (1935-2022) längst schon eine Berühmtheit, als sie im hohen Alter auch internationale Bekanntheit erhielt. Mit ihrer figurativen Malerei und Zeichnung nähert sich Rego dem Schicksal der Dargestellten – bevorzugt Frauen im Interieur. Sie thematisiert sexualisierte, soziale und politische Gewalt. Dabei entwickelt sich das Werk von Rego im Laufe der Jahrzehnte von einer anfänglich abstrahierten Darstellung in mehreren Werkphasen zum Realismus hin. Die Körper sind nun verschlungen und verdreht, eine besondere Rolle spielen die Kleidung, Gestik und Mimik.
Paula Rego | 16.5. - 7.9. | Museum Folkwang, Essen | 0201 884 50 00
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