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Kino

Strange World

Kinoprogramm | Oberhausen | Lichtburg

Lichtburg
Elsässer Straße 26
46045 Oberhausen
Tel.: 0208 - 824290

ÖPNV: Haltestelle Oberhausener Hauptbahnhof
PKW: Kostenlosen Park & Ride-Parkplatz der Deutschen Bundesbahn direkt hinter dem Oberhausener Hauptbahnhof

Black Panther: Wakanda Forever

USA, 2022, 141 Min.
Regie: Ryan Coogler

Montag, 28.1116:30 (3D), 20:00 (OmU)
Dienstag, 29.1116:30 (3D), 20:00
Mittwoch, 30.1116:30 (3D), 20:00

NEU Bones And All

Italien, 2022, 130 Min.
Regie: Luca Guadagnino

Montag, 28.1120:15 (OV)
Dienstag, 29.1120:30
Mittwoch, 30.1120:30

Ein Weihnachtsfest für Teddy

Norwegen, 2022, 89 Min.
Regie: Andrea Eckerbom

Montag, 28.1116:00
Dienstag, 29.1116:00
Mittwoch, 30.1116:00

Einfach mal was Schönes

Deutschland, 2022, 112 Min.
Regie: Karoline Herfurth

Montag, 28.1118:00
Dienstag, 29.1118:00, 20:30
Mittwoch, 30.1118:00, 20:30

Hui Buh und das Hexenschloss

Deutschland, 2022, 88 Min.
Regie: Sebastian Niemann

Montag, 28.1116:00
Dienstag, 29.1116:00
Mittwoch, 30.1116:00

Mrs. Harris und ein Kleid von Dior

Großbritannien, Ungarn, Kanada, Frankreich, USA, Belgien, 2021, 116 Min.
Regie: Anthony Fabian

Montag, 28.1116:30
Dienstag, 29.1116:30
Mittwoch, 30.1116:30

Sneak Preview

Montag, 28.1120:15 (OV)

NEU Strange World

USA, 2022, 102 Min.
Regie: Don Hall, Qui Nguyen

Montag, 28.1116:00, 18:15, 21:00
Dienstag, 29.1116:00, 18:15, 21:00
Mittwoch, 30.1116:00, 18:15, 21:00

The Menu

USA, 2022, 106 Min.
Regie: Mark Mylod

Montag, 28.1119:00 (OmU)
Dienstag, 29.1119:00
Mittwoch, 30.1119:00

NEU Zeiten des Umbruchs

USA, 2022, 115 Min.
Regie: James Gray

Montag, 28.1118:00
Dienstag, 29.1118:00, 20:30
Mittwoch, 30.1118:00, 20:30

Kinoportrait:

Kinoprogramm Oberhausen.
Das Ruhrgebiets-Kinoprogramm von trailer hilft Ihnen, Film und Kino zu wählen. Aber wissen Sie, in welcher geschichtlichen Tradition sich Saal und Foyer befinden, die Sie gerade betreten? Diese Lücke schließen wir - und stellen Ihnen 'Ihr Kino' vor:

Lichtburg

Theaterleiterin Petra Rockenfeller, Foto: Julian Scholten

Die Lichtburg in Oberhausen ist eines dieser alten Innenstadtkinos. Ein Kino, das sich genauso wie die Stadt Oberhausen verändern, entwickeln und immer wieder neuen Herausforderungen stellen musste. An der Lichtburg zeichnet sich Kino- und Stadtgeschichte ab. Als der Lichtburg Filmpalast im Jahr 1931 seine Türen öffnete, war der Tonfilm noch in seinen Kinderschuhen und Heinz Rühmann beehrte das Kino auf Premieren. Doch auch wie bei den meisten Filmtheatern in der Region, kam die Zäsur des Spielbetriebs im Zweiten Weltkrieg als das Kino bis auf seine Grundmauern zerbombt wurde. Doch das Verlangen nach Unterhaltung und Vergnügung sorgte in der jungen Nachkriegszeit alsbald dafür, dass die „Institution Lichtburg“ erneut entstand. Bis 1954 wurde der Lichtburg sogar ein zweiter Saal, das Gloria, hinzugefügt. Heute hat das Kino ganze fünf Säle und bietet ihren Gästen 850 Plätze. Dabei hört jeder Saal auf so schöne Namen wie Sunset oder Star und ist liebevoll individualisiert.

Die fünf Säle der Lichtburg bieten ihren Zuschauern ein Kinoprogramm, welches durch seine vielen Sonderreihen und Filmfestivals kaum breiter aufgestellt sein könnte. Denn während man das Tagesprogramm vielleicht noch als anspruchsvollen Mainstream zusammenfassen könnte, sind die vielen Sonderveranstaltungen der Auswahl eines Programmkinos ähnlich. Untrennbar sind mit dem Oberhausener Kino natürlich die renommierten Internationalen Kurzfilmtage verbunden, die seit 1998 in der Lichtburg ein neues Zuhause gefunden haben. Auch die schwule Kinoreihe des Homochrom schlägt in der Lichtburg monatlich ihr Zelt auf. Der europäische Film ist in der Reihe „Facetten des Europäischen Films“ vertreten.

Aber auch amerikanische Independentproduktionen stehen in der Reihe „Die wahren Indies“ im Augenmerk des Programms. Durch die Kooperation mit den Grünen und dem Rheinischen Industriemuseum werden aber auch regelmäßig Dokumentarfilme gespielt. So sehr der Lichtburg Filmpalast im Herzen Oberhausens von seiner Region geprägt ist, so sehr prägt er diese auch mit. Das gilt vor allem für die Kinder und Jugendlichen der Stadt, die ihre Schulbank regelmäßig mit den Kinosesseln der Lichtburg tauschen. Denn mit einem einmaligen Engagement bringt die Lichtburg Kindern das Kino näher, fördert ihre kreativen Potentiale und Medienkompetenz. Das manifestiert sich nicht nur in den jährlichen „Kinderfilmtagen“ und in den „Jugendfilmtagen Aufgedreht“.

Das Kino begreift sich vielmehr als filmpädagogische Lernstätte, in denen Kindern durch Führungen die Geschichte des Kinos und der Film als Medium der Inszenierung nahe gebracht werden soll. In den Schulen entstehen eigene Kurzfilme, die in der Lichtburg ihre Premieren feiern. Gepaart mit dem regulären Spielbetrieb und den vielen Sonderveranstaltungen ist der Lichtburg Filmpalast eben auch Kino, das neben amerikanischen Popcornkino und Mainstream auch ein echtes Arthouse-Programm bietet.  (Redaktion trailer-ruhr.de)

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