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The Tree of Life

The Tree of Life
USA 2010, Laufzeit: 138 Min., FSK 12
Regie: Terrence Malick
Darsteller: Brad Pitt, Sean Penn, Jessica Chastain
>> www.tree-of-life-film.de

Meine Meinung zu diesem Film

Bildgewaltig und wunderschön
Poul (4), 07.09.2012

Ich wundere mich über die vielen negativen Rezensionen zu diesem Film. Diese Bildgewalt ist einfach ergreifend und schön. Ich gebe zu, man muss schon einen Hang zum Spirituellen haben und Filme mögen, die das Visuelle in den Vordergrund stellen. Aber wenn das gegeben ist, dann ist "The Tree of Life" ein traumhaftes Erlebnis.

Die hier angesprochene Problematik zwei (scheinbar) unvereinbare Themen in einem Film zu verbinden sehe ich nicht, da dieser Film eben zeigt, dass das Wunder der Schöpfung auch in den banalsten Momenten des Lebens zu finden ist.

Dieser Film ist ein Gedicht aus Bildern. Wundervoll!

Ein moderner Klassiker
Raspa (329), 18.07.2012

Ich kann mich den teilweise scharfen Kritiken nicht anschließen. Mich hat der Film sehr beeindruckt, und ich glaube, dass man ihn auch in 20 Jahren noch zu den großen Werken des frühen 21. Jahrhunderts zählen wird. Ganz besonders gelungen fand ich die Darstellung der Welt der drei Jungen. Ich habe selten eine so feinfühlige und einfühlsame filmische Wiedergabe der widerstreitenden Empfindungen gesehen, die von Kindern individuell und in ihrem Verhältnis zu den Eltern und Geschwistern zu durchstehen sind. Ob die Naturbilder sich vielleicht zu weit von dieser Handlungsebene entfernen, darüber mag man füglich streiten. Dies mindert in meinen Augen jedoch nicht die Qualität dieses meisterhaften Films.

Schön - blöd
Das Auge (274), 15.01.2012

Schöne Bilder, schöne Menschen, schönes Weltall, blöde Story(?), blöde Zusammensetzung, blödes Geschwurbel.
Eine seltsame Melange von allem. Insgesamt Daumen runter.

Normal
Unser (26), 11.07.2011

Die wilden Turbulenzen des Universums, von denen wir letztlich auch eine sind werden auf uns im Kinosessel als eine wahre eine Bilderflut losgelassen. Diese auch durch seine musikalische Untermalung erhaben wirkenden Visualisierungen kosmischen und irdischen Geschehens stehen in der besten Bilder-Reinzieh-Kino Tradition. Der Vergleich mit Kubricks 2001 wurde ja schon gezogen. In Gegensatz zu diesem landet Malick aber nicht auf dem Jupiter, sondern auf der Erde und zwar im irdischten und alltäglichsten was es gibt, nämlich einer traditionellen Mittelklasse-Kleinfamilie. Diesen Sprung muss man erstmal verdauen, mag da der eine oder andere denken, aber weit gefehlt, alles wirkt wie aus einem Guss, wie Malick es ja auch wohl haben wollte. Brad Pitt spielt den betonköpfigen Vater, unter dem Mutter und Söhne leiden, mit bravourösem Mut zum Antihelden. Die Wahrheit, die uns der Regisseur zeigt ist die im allgäglichen Erleben, sie liegt nicht hinter den Bildern, sondern in ihnen selbst. Terrence Malick erzählt seine Geschichte denn weniger in Handlungssträngen als in einer Abfolge von Stimmungen, in denen Kamera und Mikro zu Auge und Ohr des Zuschauers werden und dieser sich plötzlich mitten im Geschehen vorfindet. Das hat, wenn man sich darauf einlässt, eine so hohe Intensität, dass man auch nach 130 Minuten erstmal im Kinosessel sitzenbleibt. Großartiges Erlebniskino.

Was für ein Schinken
lottjonn (2), 24.06.2011

An sich ein schöner plot, der aber durch z.T. kitschige und klischeehafte Bilderspiele, dröge Dialoge und m.M. nach plattes Graune der Mutter, die zu ihrem Sohn spricht zur Tortour wird.
Interessant waren für mich nur einige Szenen aus der Jugend der Kinder.

Sammelsurium
woelffchen (578), 19.06.2011

Ein schier endloses, überfrachtetes Sammelsurium in zwei Kategorien, die unter der Absicht, auf einen Nenner gebracht zu werden, hörbar ächzen und stöhnen.

Entweder ich zeige einen Film über das amerikanische Familienleben in den 50er Jahren, was ansatzweise ganz gut rüberkam, oder ich zeige einen über die gewaltige und atemberaubende Schöpfung Gottes.

Beides auf einen Nenner bringen zu wollen bringt nur ein riesiges Kuddelmuddel zustande, das schon Ansätze zur Schizophrenie in sich birgt. Da wird dann schnell aus einem "tree of life" ein "tree of confusion."

Bei insges. 138 Min. habe ich mich - wie schon lange nicht mehr - sehr nach dem Ende des Films gesehnt, um nach dieser oft bedrückenden Atmosphäre endlich wieder frei atmen zu können. Am besten, man bleibt gleich in der frischen Luft.

Leider enttäuscht
nate (49), 18.06.2011

Anderen wird dieser Film vielleicht neue Erkenntnisse bieten. Mir kam er jedoch stilüberladen vor. Terrence Malick schwelgt in seinen Bildern, doch die Dialoge und die Handlung mit religiösen Botschaften ist an Banalität kaum zu übertreffen. Dazu kommt noch, dass der Film sehr langatmig ist. Abgesehen von (wirklich) wunderschönen Bildern und ungewöhnlichen Kameraperspektiven ist der Film für mich eine Enttäuschung auf ganzer Linie. 2 Sterne

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