Fridas Sommer
Spanien 2017, Laufzeit: 96 Min., FSK 0
Regie: Carla Simón
Darsteller: Laia Artigas, Paula Robles, Bruna Cusí
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Einfühlsames Erzählkino über kindliche Trauer
Kein Coming-of-Age
„Fridas Sommer“ von Carla Simón
Spanien, Sommer 1993: Üppige Wälder, klare Bäche, grün Wiesen. Eigentlich ein Paradies für Kinder. Aber die sechsjährige Frida ist hier, weil ihre Mutter kurz zuvor verstorben ist. Statt in Barcelona lebt sie nun mit ihrem Onkel und seiner Familie auf dem Land. Augenblicke der Freude kippen plötzlich in Trauer und Wut, für die es keine Worte gibt. Ungeklärte Fragen über die mysteriöse Krankheit der Mutter und die Angst, Frida könnte angesteckt worden sein, folgen ihr wie ein Schatten.
Mit ihrem Spielfilmdebüt beweist Carla Simón viel Feingefühl für ihre junge Hauptdarstellerin, wodurch ihr eine empathische Annäherung an kindliche Gefühlswelten gelingt. Leises Erzählkino, bei dem die Protagonistin am Ende nicht erwachsen werden muss, sondern endlich wieder Kind sein darf.
(Maxi Braun)

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