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Kino

Capernaum – Stadt der Hoffnung

Kinoprogramm | Essen | Galerie

Galerie
Julienstraße 73
45130 Essen
Tel.: 0201 - 77 84 94

ÖPNV: Haltestelle: Martinstraße

NEU Capernaum – Stadt der Hoffnung

Libanon, Frankreich, 2018, 123 Min.
Regie: Nadine Labaki

Donnerstag, 24.0121:00
Freitag, 25.0121:00
Samstag, 26.0121:00
Sonntag, 27.0121:00
Montag, 28.0121:00
Dienstag, 29.0121:00
Mittwoch, 30.0121:00

Elternschule

Deutschland, 2018, 112 Min.
Regie: Ralf Bücheler, Jörg Adolph

Samstag, 26.0116:00

Harold und Maude

USA, 1971, 91 Min.
Regie: Hal Ashby

Sonntag, 27.0116:30 (OmU)

NEU Raus

Deutschland, 2018, 102 Min.
Regie: Philipp Hirsch

Dienstag, 22.0118:30
Mittwoch, 23.0118:30

NEU Verlorene

Deutschland, 2018, 95 Min.
Regie: Felix Hassenfratz

Dienstag, 22.0120:45
Mittwoch, 23.0120:45

NEU Yuli

Spanien, Kuba, Großbritannien, Deutschland, 2018, 110 Min.
Regie: Icíar Bollaín

Donnerstag, 24.0118:30
Freitag, 25.0118:30
Samstag, 26.0118:30
Sonntag, 27.0118:30
Montag, 28.0118:30
Dienstag, 29.0118:30
Mittwoch, 30.0118:30

Kinoportrait:

Kinoprogramm Essen.
Das Ruhrgebiets-Kinoprogramm von trailer hilft Ihnen, Film und Kino zu wählen. Aber wissen Sie, in welcher geschichtlichen Tradition sich Saal und Foyer befinden, die Sie gerade betreten? Diese Lücke schließen wir - und stellen Ihnen 'Ihr Kino' vor:

Galerie Cinema

Galerie-Mitarbeiter Marc Krüger, Foto: Julian Scholten

Wer würde annehmen, dass die kleine Galerie Cinema mit Ihrer Gründung den Startschuss für die heute insgesamt sechs Essener Filmkunsttheater gegeben hat und selbst der Erhalt der großen Lichtburg in Essen auf dieses kleine, urige Kino im Souterrain zurückgeht?  Wahrscheinlich niemand so recht. Doch als Hans-Peter Hüster die Galerie im Jahr 1971 mit Dennis Hoppers „Easy Rider“  eröffnet, ist dies der Beginn des anspruchsvollen Arthouseprogramms, das in der Essener Kinolandschaft heute nicht mehr wegzudenken ist.

Wenn der Zuschauer das kleine Kino mit dem besonderen Charme betritt, ist  er direkt im Kinosaal mit seinen nur 45 Plätzen. Neulinge erkennt man daran, dass sie die Kasse suchen. Alle anderen setzen sich, schauen sich die Vorschau an, und warten auf den Vorführer, der am Platz kassiert. Bis heute ist es das Ziel der Galerie, ausgesuchte Filme zu zeigen, Denkanstöße zu geben und Diskussionen anzuregen. Vor allem in der Umbruchstimmung der 70er Jahre ist die Galerie Cinema ein Ort des Diskurses und des Austausches.

Bis heute sind es die besonderen Independent-Produktionen, die in der Galerie einen würdigen Platz finden. Und legendär ist natürlich „Harold & Maude“, der jeden Sonntag über die Leinwand flimmert. Seit über 35 Jahren nun ist der Klassiker im festen Programm und erinnert durch seinen unverkrampften Umgang mit gesellschaftlichen Klischees und Tabus an die Entstehungszeit und die Ideale der Essener Filmkunsttheater. Mit „Ziemlich beste Freunde“ hat „Harold & Maude“ nun einen filmischen Bruder und die Galerie ein zweites seltsames Paar, das die Zuschauer an jedem Samstag begleiten können. Einmal im Monat gastiert die schwule Filmreihe des homochrom im Rüttenscheider Kino, während die lesbische Filmreihe im Astra zu sehen ist. Hier stehen Filme auf dem Programm, die sich im weitesten Sinne um die Bedeutungsvielfalt des Begriffes „queer“ tummeln. Regelmäßig wird die Galerie Cinema für das hervorragende Jahresprogramm vom Land und vom Bund ausgezeichnet, das im Wesentlichen von Marianne Menze zusammengestellt wird.

(Redaktion trailer-ruhr.de)

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