Revolutionen klingen nicht immer revolutionär: „Die Ware ist zunächst ein Ding, das durch seine Eigenschaften menschliche Bedürfnisse irgendeiner Art befriedigt“, mit dieser nicht gerade bahnbrechenden Feststellung beginnt Marx’ Mammutwerk „Das Kapital“. Es folgen Ausführungen über Weizen und Eisen, aberhunderte Seiten und viel, viel später: das kommunistische Manifest, Lenin, die 68er, Occupy und wer weiß was noch kommt. Am Mittwoch (1.3.) feiert jedenfalls Raoul Pecks „Der junge Karl Marx“ Premiere in der Lichtburg Essen. August Diehl spielt den Journalisten und Philosophen, der mehr wollte, als die Welt (wieder einmal) anders zu interpretieren.
Wir schreiben das Jahr 1844, Marx ist verstoßen, pleite und lebt mit seiner Familie im Pariser Exil. Der Film erzählt von jener schicksalhaften Begegnung zwischen dem 26-jährigen Marx und dem Dandy und Fabrikbesitzer Friedrich Engels. Für den hat der junge Marx verständlicherweise zunächst wenig übrig – aber wir kennen ja die Geschichte...
Zur Premiere in der Lichtburg kommen Regisseur Raoul Peck, die beiden Hauptdarsteller August Diehl und Stefan Konarske sowie Produzent Benny Drechsel. Beginn der Premiere: 20 Uhr. Offizieller Kinostart: Donnerstag, 2. März.
Der junge Karl Marx | R: Raoul Peck mit August Diehl, Stefan Konarske u.a. | Mi 1.3. 20 Uhr | Lichtburg Essen | www.lichtburg-essen.de | www.der-junge-karl-marx.de
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