Fautrier war eine Nummer drüber. Radikaler, extremer, härter als die deutschen Protagonisten der informellen Kunst der Nachkriegsjahrzehnte. Seine Malerei ist ungestümer, brüchiger, dabei genau organisiert und sozusagen die früheren Malschichten und die Malgründe „streichelnd“. Zwar ist Jean Fautrier als Weltkünstler anerkannt und war auch in Deutschland vielfach zu sehen, etwa als Teil der Sammlungspräsentation großer Museen, aber eine umfassende Einzelausstellung war hierzulande seit langem überfällig. Das Emil Schumacher Museum zeigt den französischen Maler und Bildhauer (1898-1964) umfassend und berücksichtigt besonders sein plastisches Werk.
Jean Fautrier | bis 27.10. | Emil Schumacher Museum Hagen | 02331 207 31 38
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