Der früh verstorbene Martin Kippenberger war das Enfant terrible der kritisch-ironischen Generation nach den Jungen Wilden. Malerei war wieder sanktioniert, aber Künstler wie Kippenberger oder Albert und Markus Oehlen sahen es eben doch ein bisschen anders. Kippenberger schlug gleichzeitig den Weg in die Objektkunst und auf das Plakat ein, immer schön dadaistisch und gegen alle Regeln der Kunst. Dabei hat so ziemlich alles, was an zeitkritischen Kommentaren herauskam, Hand und Fuß. 1992-94 hat er die monumentale Installation „The Happy End of Franz Kafka's 'Amerika'“ geschaffen – nun ist sie das erste Mal in seiner Heimatstadt, in Essen, zu sehen. Parallel dazu zeigt die Villa Hügel Bücher und Plakate, die Kippenberger gestaltet hat.
Martin Kippenberger: The Happy End of Franz Kafka's 'Amerika' | bis 2.5. | bei geöffnetem Haus Di-So 10-18, Do, Fr 10-20 Uhr (derzeit digitale Führungen) | Museum Folkwang
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