Nach Frankfurt a.M. 2004 findet die Manifesta als internationale Kunstausstellung jetzt zum zweiten Mal in Deutschland statt. Hauptorte sind 12 leerstehende Nachkriegskirchen in Bochum, Duisburg, Essen und Gelsenkirchen. Darüber hinaus sind Projekte in weiteren Ruhrgebietsstädten geplant. Die Manifesta versteht sich als nomadisierende Biennale zur zeitgenössischen Kunst. Sie findet alle zwei Jahre in einem anderen Land, einer anderen Region statt und arbeitet mit deren Eigenarten. Im Ruhrgebiet sind es nicht der Kohleabbau und der Strukturwandel – auch wenn diese gewiss angesprochen werden – sondern die nicht mehr sakral genutzten Räume mit ihren besonderen Architekturen.
Manifesta 16 Ruhr | bis 4.10. | Ruhrgebiet | www.manifesta16.org
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