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Literatur.

lit. Carneval

Wortwahl 03/11

Nä, was geht es dieser Tage wieder jeck zu in den Hochburgen und Möchte-gern- Kapitalen von Jux und Dollerei. Närrische Tollitäten allerorten. Gewandet und verkleidet, um sich unter spaßigem Deckmäntelchen in unverhohlener Frivolität Wams und Mieder vom Leib zu reißen und endlich mal wieder ganz schamlos den sinistren Urfreuden des irdischen Seins zu fröhnen.

Bitte, mehr Pflichtveranstaltungen

Das ZDF streicht die Literatur aus seinem Programm - Textwelten 03/11

Was waren das noch für Zeiten, als sich Marcel Reich-Ranicki mit Sigrid Löffler über eine pornografische Szene in Haruki Murakamis Roman „Gefährliche Geliebte“ zoffte und die ganze Nation am Bildschirm miterlebte, wie Löffler nach zwölf gemeinsamen Jahren das Tischtuch des „Literarischen Quartett“ zerschnitt. Literatur erregte die Gemüter der Fernsehwelt...

Im Park parken

Sebastian23 zählt an: Sechs – die Video-Kolumne – Poetry 03/11

Wenn man ein sanftes Drücken spürt, dass sich von innen gegen die Schläfen lehnt, bis sich schließlich ein schmaler Spalt im Schädel auftut, aus dem vorsichtig hervorsprießend ein Osterglöckchen nach ersten Sonnenstrahlen sucht, dann wird es Metapher, bzw. Frühling; kurz: März.

Tolle Dinger

Wie man mit Texten das Klima der Städte verändert - Textwelten 08/10

Nach Bonn und Frankfurt am Main nun auch Köln. Der erste Bücherschrank steht in der Goltsteinstraße, der zweite wurde im Rheinauhafen errichtet, und es sollen noch 22 andere über das gesamte Stadtgebiet verteilt folgen. Die Idee ist nicht neu, Behältnisse für Bücher werden errichtet, in die Menschen ihre Bücher hineingeben und Bücher mitnehmen können. Aber noch nie hat sie jemand technisch und ästhetisch so ausgefeilt realisiert, wie der Ingenieur und Architekt Hans-Jürgen Greve, der seine Konstruktion „Bokx“ nennt.

Mach sie fertig, die Bücher!

Wut auf Buchkultur nimmt handgreifliche Züge an - Textwelten 03/10

„Knüpf das Buch an einem Faden auf. Schleudere es wild herum. Lass es gegen Wände knallen“. „Brenne ein Loch in die Seiten“. „Benutze das Buch als Fliegenklatsche“. „Fahre mit dem Fahrrad über die Seiten“. Gegen diesen offenen Aufruf zur Gewalt gegen Bücher sind kleine Missgeschicke wie Kaffeeflecken, Fingerabdrücke oder Eselsohren eher Lappalien im Umgang mit dem einstmals ehrfürchtig behandelten Wissensträger.

Guerrilla-Bibliotheken

Wie man ein Buch erwirbt, ohne zu zahlen - Literatur in NRW 12/09

Nachdem der Sprecher in den Radionachrichten sachlich gemeldet hat, wie die Zusammensetzung des neuen schwarz-gelben Kabinetts aussieht, hebt seine Stimme zu einem versteckten Triumpf an, und dann verkündet er: Das gelbe Regal in Münster existiert auch nach mehr als neun Tagen noch.

Eine Fallgeschichte

Bekenntnisse eines Simenon-Süchtigen - Textwelten 02/11

Es ist an der Zeit, ein Geständnis abzulegen, einfach um auch anderen möglichen Betroffenen zu helfen. Bei mir begann es in den Siebziger Jahren. Diese eleganten Taschenbücher mit den Zeichnungen von Pablo Picasso, vornehm in Beige gehalten, waren völlig ungewöhnlich für Kriminalromane. Später platzierte der Diogenes Verlag dann Fotos auf die Cover, bei deren Auswahl man sich mitunter fragen durfte, ob die Leute, die sie ausgesucht hatten, auch die Texte kannten. Es sind keine Krimis, diese Non-Maigrets, wie man sie auch bezeichnet, es gibt keine Ermittlungen und keinen Blick in die Polizeimaschinerie. Im Grunde sind es Geschichten, die sich auf irgendeine Weise immer um das Phänomen der Liebe drehen.

I like America

Wortwahl 02/11

Gibt es irgendwo auf diesem Planeten ein polarisierenderes Gebräu aus genialischem Wahnsinn und fehlender Leidenschaft als in dem kontinentalen Schmelztiegel namens Vereinigte Staaten von Amerika? Im Kleinen: maybe. Nicht zuletzt wir Deutsche haben ja bewiesen, dass sogar provinzpolitische Randerscheinungen im Falle irreparablen Größenwahns bisweilen mehr als nur eine bizarre Anekdote zum verqueren Weltenlauf beitragen können.

In Stroboskopgewittern

Junger Junger Oberhausener schreibt sich durch die Rave-Landschaft des Reviers - Literatur-Portrait 02/11

Spaß ist auch das Hauptmotiv für die „Literarische Boygroup“, zu der sich Marcel Maas gemeinsam mit Tilman Strasser, Lino Wirag und Jan Fischer zusammengefunden hat. Unter dem Namen „Text, Drugs and Rock'n'Roll“ machten sie eine Weile die (Lese-)bühnen unsicher.

Verführende Versfüße

Sebastian23 zählt an: Fünf – die Video-Kolumne – Poetry 02/11

"Wäre der Februar ein Mensch, müsste er wohl Edwin Eugene Aldrin, jr. heißen."

Neue Kinofilme

Nürnberg

Literatur.