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Kino

La Flor

Kinoprogramm | Dortmund | Sweet Sixteen

Sweet Sixteen
Immermannstraße 39
44147 Dortmund
Tel.: 0231 - 910 66 23

Auf Augenhöhe

Deutschland, 2016, 99 Min.
Regie: Evi Goldbrunner, Joachim Dollhopf

Samstag, 21.0915:00

NEU Das Wunder im Meer von Sargasso

Deutschland, Griechenland, Niederlande, Schweden, 2019, 121 Min.
Regie: Syllas Tzoumerkas

Donnerstag, 19.0921:00
Freitag, 20.0921:00
Samstag, 21.0921:00
Sonntag, 22.0921:00
Dienstag, 24.0917:00
Mittwoch, 25.0917:00

NEU Idioten der Familie

Deutschland, 2018, 102 Min.
Regie: Michael Klier

Donnerstag, 19.0917:00
Freitag, 20.0917:00
Samstag, 21.0917:00
Dienstag, 24.0921:00
Mittwoch, 25.0921:00

La Flor

Argentinien, 2018, 808 Min.
Regie: Mariano Llinás

Sonntag, 22.0912:00 (OmU)

NEU Mein Leben mit Amanda

Frankreich, 2018, 107 Min.
Regie: Mikhaël Hers

Donnerstag, 19.0919:00
Freitag, 20.0919:00
Samstag, 21.0919:00
Sonntag, 22.0919:00
Dienstag, 24.0919:00
Mittwoch, 25.0919:00

Sonderfilm

Sonntag, 22.0915:00 (Romys Salon), 17:00 (Romys Salon)

The Whale And The Raven

Deutschland, Kanada, 2019, 101 Min.
Regie: Mirjam Leuze

Mittwoch, 18.0921:00

Kinoportrait:

Kinoprogramm Dortmund.
Das Ruhrgebiets-Kinoprogramm von trailer hilft Ihnen, Film und Kino zu wählen. Aber wissen Sie, in welcher geschichtlichen Tradition sich Saal und Foyer befinden, die Sie gerade betreten? Diese Lücke schließen wir - und stellen Ihnen 'Ihr Kino' vor:

sweetSixteen

 

sweetSixteen – die süßen Sechzehn. Schon im Namen lässt sich die Hingabe zum Film und vor allem die Liebe zu den alten 16mm-Schmalfilmschätzen erkennen. Die bildeten den Grundstein für das sweetSixteen, als Peter Fotheringham, Frank Haushalter und Suse Solbach im Jahr 2002 damit begannen, einmal im Monat Filmclub-Aufführungen mit 16mm Filmen und Live-Events zu veranstalten, um dem Kinosterben etwas Produktives entgegenzusetzen. Seit 2009 sind sie nun im alten Straßenbahndepot in der Dortmunder Nordstadt sesshaft geworden und haben mit Johanna Knott und Beagle Henry Verstärkung bekommen.

Das sweetSixteen ist eine dieser Oasen im Ozean – ein kleines Lieblingskino, das sich der Liebe zum Film verschrieben hat und jeden Monat mit aktuellen Bundesstarts ausgewählter Independent- und Arthausfilme aufwartet, die ruhrgebietsweit teilweise exklusiv im sweetSixteen zu sehen sind. Das Herz schlägt hier für die kleinen, feinen Produktionen, die ohne Werbeetat oft kaum einen Platz finden um gezeigt zu werden. Mit dieser Haltung hat das sweetSixteen schon mehrfach Preise der Film- und Medienstiftung NRW für ein herausragendes Jahres-, Kinder- und Dokumentarfilmprogramm gewonnen. Das Filmkunsttheater ist eines der wenigen Kinos, welches unabhängig von den Besucherzahlen noch ein festes Monatsprogramm anbietet. Aber auch die üblichen Werbeblöcke vor der Vorstellung sucht man im Kinosaal vergeblich. Im sweetSixteen gibt es stattdessen Analyse und Filmbesprechung. Gerade im Rahmen der vielen Sonderveranstaltungen werden immer wieder Referenten oder auch die Filmemacher selber geladen, um in die Filme einzuführen oder sich dem Gespräch der Gäste zu stellen.

In Kooperation mit der Architektenkammer NRW zeigt das sweetSixteen seit 2010 die Filmreihe „Architektur und Film“, die sich mit der Bedeutung von Architektur im Film beschäftigt. Aber auch das „Türkische Filmfest Ruhr“ schlägt seine Zelte bei den Dortmundern auf. Einmal im Monat dann geht es zurück zum Herzstück und Ursprung der Sweeties, dem  „FWU Clubabend“: Aus alten und skurrilen Lehrfilmen des 16mm-Filmarchivs darf sich das Publikum dann ein eigenes Filmprogramm rund um Schmalfilme über Haushalt, Flora, Fauna und Soziales zusammenstellen – eine unterhaltsam-trashige Veranstaltung der besonderen Art. Für die Kleinen gibt es das Kinderkino mit Schokokuss und Brause und einmalig im Ruhrgebiet: „Das Kinderwagenkino“ für junge Eltern, für junge Eltern, die nicht zu Hause hocken, sondern ihre  Lieblingsfilme sehen und dabei ihre Kinder um sich haben wollen, schlafend, schaukelnd oder mal laut, aber immer umhegt. 

(Redaktion trailer-ruhr.de)

Peter Fotheringham, Suse Solbach, Johanna Knott und Henry, Foto: Julian Scholten

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Kino.