
Crawl
USA 2019, Laufzeit: 88 Min., FSK 16
Regie: Alexandre Aja
Darsteller: Kaya Scodelario, Barry Pepper, Ross Anderson
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Alligatoren-Horror von Alexandre Aja
Schwimm!
„Crawl“ von Alexandre Aja
Nachdem sie nichts von ihrem Vater hört, dessen Wohnort gerade von einem heftigen Sturm heimgesucht wird, begibt sich Leistungsschwimmerin Haley (Kaya Scodelario) auf die Suche nach ihm. Sein Haus steht mitten im Katastrophengebiet, der Papa liegt schwerverletzt im Keller. Und die beiden sind nicht allein: Auch die Alligatorenfarm am Ortseingang wurde von Sturmschäden heimgesucht.
„Piranha 3D“ war noch ein derber Spaß, bei seinem zweiten Tierhorror meint es Alexandre Ajas ernst. Mit gut gesetzten Schreckeffekten jagt er seine zwei entfremdeten Helden in die Versöhnung, allerdings auf Kosten eines entbehrungsreichen Katz- und Mausspiels. Das man allerdings ähnlich schon zuhauf gesehen hat. Überraschungen bleiben aus, der Regisseur bietet nichts Neues, so wie er schon lange keinen Fingerabdruck mehr in seinem Werk hinterlässt: Aja naja. Damit bleibt „High Tension“ weiterhin sein größtes Vermächtnis, an dessen Kraft und Geist er mit all seiner soliden Folgekost seit 2003 nicht mehr herankommt.
Angesichts der allgemeinen Trashisierung des Genres, vor allem im Hai-Segment, kann man dem Film immerhin zugutehalten, dass er ordentlich aussieht im Hinblick auf die Wettergestaltung, die Tieranimation und auf die SFX-Tricks, die manch derbe Wunden schmerzlich anschaulich freilegen.
(Hartmut Ernst)

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