trailer: HerrPöstges-Pragal,ist das CentrO – frei nach Doktor Stratmann – das schönste Einkaufszentrum von der ganzen Welt?
Frank Pöstges-Pragal: Ich arbeite hier seit 15 Jahren, und das CentrO ist schon einzigartig. Es gibt hier ja nicht nur Einkaufsmöglichkeiten, sondern auch Restaurants und andere Freizeitangebote. In der unmittelbaren Nachbarschaft finden Sie den Gasometer, die König-Pilsener-Arena, den Freizeitpark, das SEA LIFE, das Metronom-Theater, den AQUApark und viele andere sehenswerte Orte für Besucher.
Manche Kritiker vermissen ein historisch gewachsenes Zentrum?
Ein Shopping-Center, auch wenn es CentrO heißt, kann nicht allein für sich ein Zentrum bilden. Die Stadtplaner haben das Areal ja „Neue Mitte“ getauft. Mit all den eben genannten Einrichtungen kommt die „Neue Mitte“ der Realität eines Stadtzentrums zwar schon nahe. Allerdings, das muss man einräumen, fehlt die Wohnbebauung.
In Essen und Dortmund wurden Malls in den Stadtzentren errichtet. Welches Modell ist sinnvoller?
Natürlich ist es richtig, Innenstädte durch Einkaufszentren für die Kunden attraktiver zu machen. Das CentrO ist konzeptionell aber eher ein überregionales Leuchtturmprojekt für das ganze Ruhrgebiet. Zu uns kommen Besucher aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland. Insofern ist es egal, in welcher Stadt der Region das CentrO steht.
Die alten Zentren der Stadt in den Ortsteilen Osterfeld, Sterkrade und Oberhausen gelten nicht gerade als pulsierend?
Bevor es das CentrO gab, musste Oberhausen hohe Kaufkraftabflüsse in die benachbarten Städte Essen und Duisburg hinnehmen. Die alte Innenstadt von Oberhausen hatte nicht genügend Impulse gesetzt, damit die Kaufmannschaft dort gut von ihren Geschäften leben kann. Inzwischen kaufen die Oberhausener wegen des CentrOs wieder in Oberhausen ein.
Als Dankeschön für die vergangenen 15 Jahre widmet das CentrO seinen Gästen eine eigene große Sommer-Plakat-Kampagne. Es winken exklusive Gewinne. Mehr unter www.ich-bin-centro.de.
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